Bierrückruf bei Kulmbacher Schäumt nicht, schmeckt nicht, muss zurück

Die Kulmbacher-Brauerei ruft 3400 Kästen ihres alkoholfreien Kapuziner-Weißbieres zurück. Gesundheitsgefahr bestehe keine, das Bier schmecke aber säuerlicher als gewohnt.
Bierkrüge (auf dem Oktoberfest)

Bierkrüge (auf dem Oktoberfest)

Foto: Frank Leonhardt/ picture alliance / dpa

Die Kulmbacher Brauerei hat wegen Qualitätsmängeln eine Charge ihres alkoholfreien Kapuziner-Weißbiers zurückgerufen. Der Schaum des Bieres sei weniger gut und das Getränk schmecke säuerlicher als gewohnt, sagte eine Sprecherin der Brauerei am Donnerstag auf Nachfrage. Insgesamt seien in Deutschland 3400 Kästen, also 68.000 Flaschen, betroffen.

Für die Verbraucher besteht den Angaben zufolge keine Gesundheitsgefahr. "Kunden müssen sich nach dem Konsum keine Sorgen machen", sagte die Sprecherin. Der abweichende Geschmack sei bei einer Kontrolle der Rückstellprobe aufgefallen. Die schlechtere Qualität betrifft laut Kulmbacher nur eine Charge und auch keine anderen Biersorten des Unternehmens.

Konkret sind Kapuziner-Weißbier-Flaschen betroffen, die laut Aufdruck bis zum 3. Dezember 2017 haltbar sind und zudem den Zusatz A 1 haben. Kunden dürfen betroffene Flaschen in jedem Getränke- und Supermarkt gegen eine andere Charge eintauschen - auch ohne Kassenzettel.

dab/dpa
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