Wachstum in Asien Lego baut erste Fabrik in China

Der Spielzeughersteller Lego drängt nach China. Bis 2017 soll dort die erste eigene Fabrik in Asien entstehen. Das Geschäft in der Region boomt. Der Umsatz war zuletzt um 50 Prozent pro Jahr gewachsen.

Lego-Steine: In Asien boomt das Geschäft mit den Klötzen
DPA

Lego-Steine: In Asien boomt das Geschäft mit den Klötzen


Kopenhagen - Lego will eine eigene Produktion in China hochziehen. Die erste Fertigungsstätte in der Volksrepublik soll ab Anfang 2014 in der Stadt Jiaxing gebaut werden, wie der weltweit drittgrößte Spielzeughersteller am Montag ankündigte. Das Investitionsvolumen bezifferte der dänische Konzern auf mehrere hundert Millionen Euro.

Die Anlage mit rund 2000 Beschäftigten soll 2017 vollständig in Betrieb gehen. Sie soll für den asiatischen Markt produzieren und 70 bis 80 Prozent der Absätze in der Region abdecken. Bisher werden die Bauklötze im heimischen Billund sowie in Tschechien, Ungarn und Mexiko gefertigt. "Unsere Strategie ist, so dicht wie möglich an den Kernmärkten zu produzieren" sagte der Lego-Projektchef Bali Padda.

Zuletzt ist Lego in Asien um mehr als 50 Prozent pro Jahr gewachsen. Aber auch sonst laufen die Geschäfte für den 1932 gegründeten Konzern gut. Der weltweite Umsatz stieg 2012 um ein Viertel auf umgerechnet 3,14 Milliarden Euro. Dazu trugen auch die nachgebauten Figuren und Raumschiffe der Star-Wars-Filmsaga bei, für die sich das Unternehmen in einem erweiterten Vertrag mit dem Produzenten George Lucas die Rechte gesichert hatte.

stk/Reuters/dpa

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