Minimax Viking Lego-Eigentümer kaufen deutschen Feuerlöscherhersteller

Der Feuerlöscherproduzent Minimax Viking wird künftig von Dänemark aus kontrolliert. Die Familienholding der Lego-Eigentümer übernimmt das Unternehmen aus Bad Oldesloe. Es soll mehr als eine Milliarde Euro wert sein.
Als Spielzeug sind Feuerlöscher schon länger Teil des Lego-Reichs

Als Spielzeug sind Feuerlöscher schon länger Teil des Lego-Reichs

Foto: © Tobias Schwarz / Reuters/ REUTERS

Bad Oldesloe - Die Eigentümer des Spielzeugkonzerns Lego übernehmen den deutschen Feuerlöscherhersteller Minimax Viking Der schwedische Finanzinvestor IK Investment Partners verkauft das Unternehmen aus Bad Oldesloe bei Hamburg nach eigenen Angaben an die Kirkbi-Holding aus Dänemark. Diese habe sich für das Geschäft mit dem Vermögensverwalter Intermediate Capital Group (ICG) zusammengetan. Kirkbi ist die Holding der Familie von Lego-Gründer Ole Kirk Christiansen.

Das Unternehmen werde dabei mit 1,37 Milliarden Euro bewertet, sagten zwei mit der Transaktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Kirkbi und ICG übernehmen knapp zwei Drittel der Anteile, der Rest liegt beim Management und der Familie Viking aus den USA.

IK hatte Minimax 2006 gekauft und mit zwei Übernahmen in den USA auf einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro ausgebaut. Der Finanzinvestor habe seinen Eigenkapitaleinsatz bei Minimax damit mehr als verdoppelt, sagte der zuständige IK-Manager Detlef Dinsel. Kirkbi besitzt 75 Prozent an Lego und knapp 30 Prozent an der Merlin Entertaiments Group, welche unter anderem die Legoland-Freizeitparks, die Wachsfigurenkabinette von Madame Tussauds und die Gruselattraktion "The Dungeon" betreibt.

dab/Reuters