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Lufthansa-Chef Spohr über die Corona-Folgen "Deswegen werden wir länger durchhalten"

Die Pandemie wird die Luftfahrtbranche nachhaltig beschädigen. Doch Carsten Spohr sagt, die Lufthansa sei gut aufgestellt.
aus DER SPIEGEL 14/2020
Konzernchef Spohr: "Wir benötigen weniger Flugzeuge"

Konzernchef Spohr: "Wir benötigen weniger Flugzeuge"

Foto:

Bert Bostelmann/ bildfolio

Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet nicht damit, dass sich die Fluglinien nach dem Ende der Coronakrise rasch erholen. Auch sein Unternehmen werde innerhalb der nächsten Jahre "nicht zu den 763 Flugzeugen zurückkehren, die wir bis zum Ausbruch der Krise in Betrieb hatten".

Mit der Bundesregierung führt Spohr derzeit Gespräche über mögliche finanzielle Hilfen. Die Lufthansa sei ein "nachweislich profitables und wettbewerbsfähiges Unternehmen. Da ist staatliche Hilfe in so einem Ausnahmefall legitim".

Die Coronakrise werde die Luftverkehrsbranche überproportional treffen. Um die Auswirkungen auf Hersteller, Zulieferer und die Airlines zu begrenzen, fordert Spohr ein gemeinsames Vorgehen der Politik unter Einbindung der EU-Kommission. Gleichzeitig kündigt er einen "Minimalflugplan" an, der Deutschland auch in den kommenden Monaten mit den wichtigsten europäischen Großstädten und anderen Kontinenten verbinden soll.

Lesen Sie hier das komplette Interview:

SPIEGEL: Herr Spohr, was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie die vielen Jets sehen, die Lufthansa wegen des Coronavirus am Frankfurter Flughafen parkt?

Spohr: Das macht mich besorgt und traurig. Es ist ein Symbolbild für die einzigartige Krise, die wir alle durchleben, nicht nur Fluggesellschaften. Wir haben in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, keine unserer Maschinen auch nur eine Minute länger als nötig am Boden zu haben. Jetzt müssen wir in der Lufthansa-Gruppe 700 von 763 Flugzeugen parken.

SPIEGEL: Vor fünf Jahren stürzte eine Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings in den französischen Alpen ab. Ist das, was jetzt gerade passiert, noch schlimmer für Ihren Konzern?

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