US-Traditionskonzern Macy's schließt 125 Filialen und streicht rund 2000 Jobs

Die US-Kaufhauskette Macy's hat einen radikalen Sanierungsplan beschlossen: In den kommenden drei Jahren macht das Unternehmen rund ein Fünftel seiner Geschäfte dicht.
Macy's-Logo in New York

Macy's-Logo in New York

Foto: Mark Lennihan/ dpa

Die traditionsreiche amerikanische Kaufhauskette Macy's hat angekündigt , in den nächsten drei Jahren weitere 125 Filialen zu schließen und rund 2000 Jobs zu streichen. Damit macht der Einzelhandelskonzern, der schon seit Jahren auf Schrumpfkurs ist, rund ein Fünftel seiner verbleibenden Geschäfte dicht.

Die Sparmaßnahmen sollen laut Vorstandschef Jeff Gennette ab Ende 2022 zu Kostensenkungen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr führen. Der Konzern drückt schon lange mit Filialschließungen und Personalabbau die Kosten und versucht, verstärkt aufs Onlinegeschäft zu setzen. Bei Anlegern verfängt dies bislang jedoch nicht - die Aktie verlor in den vergangenen zwölf Monaten über 36 Prozent. Auch die jüngsten Ankündigungen wurden nachbörslich verhalten aufgenommen.

Macy's gibt es bereits seit etwa 160 Jahren, zu dem Konzern gehört auch die Kette Bloomingdale's. Weltberühmt ist die Flaggschiff-Filiale inmitten Manhattans Einkaufsmeile an der 34th Street.

aar/dpa