Aktionäre stimmen zu Marriott darf Starwood Hotels schlucken

5500 Hotels und mehr als eine Million Betten: Mit der Fusion von Marriott und Starwood entsteht der weltgrößte Hotelkonzern. Für die Übernahme zahlt Marriott rund zwölf Milliarden Dollar.

Marriott Hotel in Pennsylvania
AP/dpa

Marriott Hotel in Pennsylvania


Die US-Hotelriesen Marriott und Starwood können ihre Fusion zum weltgrößten Hotelkonzern wie geplant vorantreiben. Die Aktionäre haben den Plan mit breiter Mehrheit abgesegnet.

Die etwa 12,4 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp elf Milliarden Euro) schwere Starwood-Übernahme soll Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Mit der Fusion entsteht ein globaler Branchenführer mit mehr als 5500 Hotels und über einer Million Betten. 30 Marken werden vereint, darunter bekannte Namen wie Ritz-Carlton, Renaissance und Courtyard sowie Le Meridien, Westin oder Sheraton. Marriott will durch die Fusion jährlich mindestens 200 Millionen Dollar einsparen.

Die vorläufige Prüfung der amerikanischen Wettbewerbsbehörde hat die Fusion bereits bestanden. Demnach bleiben Marriott und Starwood trotz ihrer Größe von einer marktbeherrschenden Stellung weit entfernt. Eigentlich war die Fusion bereits im November vereinbart worden. Der Deal drohte aber zu kippen, nachdem eine Bietergruppe um den chinesischen Investor Anbang mit einer höheren Kaufofferte dazwischenfunkte. Das Konsortium zog sein Gebot Anfang April jedoch überraschend zurück.

kpa/dpa



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