Seitenhieb im Markenstreit Burger King bewirbt Speisen als "Nicht Big Mac"

Die EU schränkte McDonald's Markenschutz am "Big Mac" ein. In Schweden nutzt Burger King die Niederlage des Konkurrenten für eine eigene Kampagne.

Big Mac von McDonald's
AP/McDonalds Corp

Big Mac von McDonald's


"Wie ein 'Big Mac', aber saftiger und leckerer" oder "Alles außer einen 'Big Mac'": In dem Werbeclip von Burger King in Schweden machen sich Besteller über McDonald's lustig. Burger-Menüs wiederum wurden am Wochenende in Stockholm auf Menükarten mit "Wie ein 'Big Mac', aber wirklich groß" angeboten.

Hintergrund der Häme ist eine Niederlage von McDonald's vor dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Mitte Januar. Die irische Kette Supermac's konnte dort ein Recht auf die Bezeichnung "Mighty Mac" durchsetzen - der wie der "Big Mac" aus zwei Patties und drei Brotscheiben besteht. Zu ähnlich sei die Burger-Bezeichnung, hatte McDonald's argumentiert und verloren.

"Zu lustig, um uns davon fernzuhalten"

Denn der "Big Mac" ist laut EUIPO kein geistiges Eigentum: Die US-Fast-Food-Kette, so heißt es in der Entscheidung, habe die Marke nicht ernsthaft genutzt. Auch Broschüren und Websites, die McDonald's vorgelegt hatte, konnten die EU-Markenschützer nicht überzeugen.

Die Schadenfreude darüber hat Burger King in Schweden nun öffentlich gemacht. Die schwedische Boulevardzeitung "Expressen" zitiert dazu den Geschäftsführer von Burger King in Schweden, Iwo Zakowski, mit den Worten: "Dass McDonald's den Markenschutz für den 'Big Mac' verliert, wenn es gegen einen viel kleineren Spieler als sie selbst vorgeht, ist etwas zu lustig, um uns davon fernzuhalten."

apr

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