Mega-Deal mit ProSieben Raab TV kassiert 185 Millionen Euro

Fünf Jahre Stefan Raab exklusiv - das lässt sich ProSiebenSat.1 einiges kosten: Nach Informationen von manager magazin erhält die Produktionsfirma Raab TV dafür 185 Millionen Euro. Der Entertainer dürfte damit zum bestbezahlten Fernsehunterhalter Deutschlands aufsteigen.

Raab nach ESC-Finale 2010: Lukrativer Deal mit ProSiebenSat.1
DDP

Raab nach ESC-Finale 2010: Lukrativer Deal mit ProSiebenSat.1


Hamburg/München - Die Unterschriften waren gerade unter die Verträge gesetzt, da feixte Stefan Raab fröhlich wie gewohnt. "Das ist doch mal eine gute Nachricht, über die ich mich sehr freue. Alles weitere lesen Sie bei WikiLeaks", sagte der Kölner Fernsehunterhalter im Dezember vergangenen Jahres, als bekannt wurde, dass ihn die ProSiebenSat.1-Gruppe für fünf weitere Jahre an sich gebunden hatte.

Bei WikiLeaks ist über den Deal bislang nichts zu finden, dafür liefert nun das manager magazin interessante Details: Demnach erhält die Fernsehproduktionsgesellschaft RaabTV - die wiederum zur Kölner Brainpool-Gruppe gehört - für den neuen Fünfjahresvertrag rund 185 Millionen Euro. Die gute Laune des 44-jährigen Entertainers war also durchaus begründet. Der Kontrakt zählt zu den höchstdotierten in der Geschichte des deutschen Fernsehens.

Stefan Raab ist für ProSieben mit Abstand das wichtigste Sendergesicht. Seit Jahren prägt er den Kanal mit Sendungen wie "TV total", " Schlag den Raab", der "Wok WM" oder dem "TV total Turmspringen" - und etabliert dort immer wieder neue Konzepte. Ein Erfolgsgarant, der dem Sender nun 37 Millionen Euro im Jahr wert ist. ProSiebenSat.1 wollte den Bericht und die genannte Summe nicht kommentieren.

Allein mit Lena verdiente Raab rund 1,5 Millionen Euro

Wie viel Geld Raab von den Einnahmen persönlich behalten kann, ist nicht bekannt. Raab dürfte aber durch den neuen Vertrag zum bestbezahlten Fernsehunterhalter Deutschlands aufsteigen. Und neben seinen Gagen als Moderator der TV-Sendungen verdient er noch Geld mit Musik. Allein als Komponist und Produzent der Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut soll er rund 1,5 Millionen Euro eingenommen haben, schätzt das manager magazin.

Raab ist zudem selbst Gesellschafter der RaabTV-Mutter Brainpool, zu der noch weitere Produktionsfirmen gehören und die unter anderem Formate wie "Pastewka", "Ladykracher" oder " Stromberg" verantwortet. Die Brainpool-Gruppe machte laut elektronischem Bundesanzeiger 2009 einen Umsatz von 73,1 Millionen Euro und verbuchte einen Nachsteuergewinn von 8,5 Millionen Euro.

fdi/dpa



insgesamt 109 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
modulaire 14.04.2011
1. Macht Sinn.
37 Millionen für ALLE Shows, die er bei Pro7 produziert? Scheint ein fairer und ökonomisch sinnvoller Deal zu sein.
herrvau 14.04.2011
2. Raab verdient viel Geld ..
ja das sind schon Summen , aber ich kenne niemand im Deutschen Fernsehen der so viel für unsere Unterhaltung tut , und auch eigendlich jeden damit anspricht . Ob Pokern oder Den Raab schlagen . Für mich ist er schon lange kein böser Bube mehr . Eher extrem clever und damit auch gut . Und wer gut ist kann auch Ansprüche stellen ! Mach weiter so , sonst müssen wir uns mit langweiligen aber troztdem zu netten ARD und ZDF Moderatoren rumschlagen .
kalle-blom 14.04.2011
3. na und?
der Mann wurde lange belächelt, lange unterschätzt und persifliert. Das Geld wir hier aber durch echte Innovation, Können und viel Arbeit verdient, der Junge hat's drauf, im Gegensatz zu dem weit überschätzten, überbezahlten unerträglichen Gottschalk.
HaPeGe 14.04.2011
4. Sendungen mit Stefan Raab schalte ich generell ab!
Zitat von sysopFünf Jahre Stefan Raab exklusiv - das lässt sich ProSiebenSat.1 einiges kosten: Nach Informationen von manager magazin*erhält die Produktionsfirma Raab TV*dafür 185 Millionen Euro.*Der Entertainer dürfte damit zum bestbezahlten Fernsehunterhalter Deutschlands aufsteigen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,757022,00.html
Weil sein "Entertainment" Unterhaltung auf der niedrigsten Stufe ist. Nicht umsonst hat er ständig mit Gerichtsprozessen zu tun. Es ist Volksverdummung und Verar....g!
BlogBlab 14.04.2011
5. 4 Mill. € netto Jahresgehalt
Wenn man bei diesem Deal das gleiche Umsatz/Gewinn Verhältnis wie bei der Brainpool-Gruppe zu Grunde legt, die laut elektronischem Bundesanzeiger 2009 bei einen Umsatz von 73,1 Mill. Euro einen Nachsteuergewinn von 8,5 Millionen Euro verbuchte, dürfte Raab diesmal einen Gewinn von ca. 20 Mill. Euro in fünf Jahren einstecken.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.