Ableger des Torgservis-Discounters Sibirischer Supermarkt Mere öffnet nach Lieferengpässen wieder

Nach Lieferengpässen hat die Leipziger Filiale der russischen Discounterkette "Mere" jetzt offenbar wieder genug Waren für die Kunden.

Mere-Laden in Leipzig (während Schließung)
DPA

Mere-Laden in Leipzig (während Schließung)


Der russische Discounter "Mere" hat seine erste Filiale in Leipzig wieder geöffnet. Nachdem neue Ware eingetroffen ist, könnten die Kunden im "Mere"-Markt in Leipzig wieder einkaufen, wie eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch mitteilte.

Der russische Discounter Torgservis, der nach eigenen Angaben in Osteuropa und Asien 928 Filialen betreibt, hatte in der Vorwoche in Leipzig seine erste Filiale in Deutschland eröffnet. Wegen Lieferengpässen musste der Markt am Montag für zwei Tage geschlossen werden. Zahlreiche Produkte waren wegen der großen Nachfrage in den ersten Tagen bereits ausverkauft, wie das Unternehmen erklärte.

Mit niedrigen Preisen und spärlichem Design bietet der "Mere"-Markt auf knapp 1000 Quadratmetern vor allem Lebensmittel an. Aber auch Textilien, Drogerieartikel und Haushaltwaren gehören zum Sortiment. Die deutsche Tochter TS-Markt will nach dem Einstieg in Leipzig Schritt für Schritt weitere Filialen in Ostdeutschland eröffnen. Zu den konkreten Expansionsplänen äußerte sich das Unternehmen bislang nicht.

beb/dpa



insgesamt 36 Beiträge
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nesmo 06.02.2019
1. Ein besserer Resteposten
mit Kühltheke. Mehr ein Konkurrent von Ein-Euro-Läden als für Aldi und Lidl. Nur weniges im Dauersortiment, das meiste eben Restposten aus der EU.
der_Russe 06.02.2019
2. rückwärts
Das Aldi-Verkaufs-Prinzip aus den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts setzt sich wohl wieder durch - umgesetzt durch einen russischen Dicounter (der dort fast nur mangelhafte Ware am Rand der Legalität) verkauft. Diese Entwicklung sollte uns allen in Deutschland zu denken geben....
de.bear 06.02.2019
3. Marketing ist alles . . .
Eine geniale Marketing Kampagne! Vermeintliche große Nachfrage mit "Lieferengpässen" schafft weitere Nachfrage. (Neid war schon immer ein guter Verkaufsmotor) Dazu ständig kostenlosen Werbung in allen Zeitungen. Der Marketing Stratege der Discounterkette gehört befördert . . .
durchsichtig 06.02.2019
4. Sowas
hätte man zu meiner Zeit einen Asi- Laden genannt (ein s, es kommt von Asozial). Heute ist es eine Resterampe für Schwund, der vom Laster gefallen ist. Ich spare auch gern, aber so ein Shoppingerlebnis muss es dann doch nicht sein.
adieu2000 06.02.2019
5. Angebot und Nachfrage
Scheinbar gibt es genug Kunden die dort einkaufen. Will man den Ärmsten eine Alternative schlecht reden und es als Angriff auf den Einzelhandel darstellen? Und wie verhält sich das, wenn Russland vielleicht die Kette subventioniert, ist das dann Wettbewerbs Verzerrung oder humanitäre Hilfe?
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