Ende der EU-Milchquote Jetzt darf gemolken werden

Landwirte müssen sich auf stärkere Preisschwankungen einstellen: Nach mehr als 30 Jahren ist die Milchquote in der EU Geschichte. Ein Rück- und Ausblick in Bildern.
Kuh auf der Weide: Landwirte müssen sich dem Weltmarkt anpassen

Kuh auf der Weide: Landwirte müssen sich dem Weltmarkt anpassen

Foto: Marcus F¸hrer/ picture-alliance/ dpa

Für die einen war sie ein bürokratisches Ungetüm, für die anderen die Hoffnung auf eine sichere Zukunft auch für kleinere Höfe. Die Milchquote war mehr als 30 Jahre eines der wichtigsten Instrumente der EU-Agrarpolitik. Doch vom 1. April an wird die Quote Geschichte sein. Dann dürfen Landwirte in der EU so viel Milch produzieren, wie sie möchten.

Eine kleine Hintertür hat die EU-Kommission noch offengelassen. Sollten die Preise ins Bodenlose stürzen, will die EU eingreifen und Milch aufkaufen. Doch grundsätzlich gilt ab April für die europäischen Landwirte: Von nun an wird zu Weltmarktpreisen produziert. Trotz jahrelanger Vorbereitung sorgen sich vor allem Besitzer kleiner Betriebe um die Zukunft ihrer Höfe.

Die Geschichte der Milchquote - und wieso Verbraucher trotz ihres Endes mit steigenden Preisen rechnen müssen. Eine Übersicht in Bildern:

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