Milliardenanleihe Deutsche Bank berät Euro-Rettungsfonds

Die Deutsche Bank verdient bei der Rettung des Euro kräftig mit. Experten des größten deutschen Geldhauses beraten den Hilfsfonds EFSF bei der Ausgabe einer neuen Anleihe. Das Papier soll Milliarden für die Krisenländer Irland und Portugal bringen.

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Beratung in Sachen Euro-Rettung
dpa

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Beratung in Sachen Euro-Rettung


Brüssel - Die Deutsche Bank berät den Euro-Rettungsfonds EFSF bei der Ausgabe einer neuen Milliardenanleihe. Das teilte der EFSF am Dienstag mit. Außerdem seien die Schweizer Credit Suisse Chart zeigen und die französische Société Générale Chart zeigen dabei. Die Banken beraten den Fonds, wie sich die Anleihe am besten bei Anlegern platzieren lässt und erhalten für ihre Dienste im Gegenzug Gebühren.

Die Deutsche Bank Chart zeigen hatte den EFSF schon bei einer früheren Anleiheemission beraten. Bisher hat der Fonds nur kurzlaufende Geldmarktpapiere und Anleihen mit einer Laufzeit von fünf und zehn Jahren ausgegeben. Nun will er zum ersten Mal eine dreijährige Anleihe anbieten. Das Volumen soll bei drei Milliarden Euro liegen.

Die Europäische Union hatte den Rettungsfonds 2010 gegründet und mit Garantien von 780 Milliarden Euro ausgestattet, um kriselnde Euro-Länder wie Irland und Portugal zu stützen. Insgesamt kann der Fonds 440 Milliarden Euro an Krediten vergeben. Da er selbst über kein Kapital verfügt, muss er Anleihen ausgeben und sich das Geld selbst bei Investoren leihen. Das Geld aus der dreijährigen Anleihe werde an Irland und Portugal gehen, teilte der EFSF mit.

stk/Reuters/dapd



insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
Altesocke 03.01.2012
1.
Zitat von sysopDie Deutsche Bank verdient bei der Rettung des Euro kräftig mit. Experten des größten deutschen Geldhauses beraten den Hilfsfonds EFSF bei der Ausgabe einer neuen Anleihe. Das Papier soll Milliarden für die Krisenländer Irland und Portugal bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,806946,00.html
Ueber welchen %-Satz der Gebuehren muessen wir uns hier den Kopf zerbrechen, weil SPON nichts dazu erzaehlt?
Gebetsmühle 03.01.2012
2. ackermann ist der sieger des jahrhunderts
Zitat von sysopDie Deutsche Bank verdient bei der Rettung des Euro kräftig mit. Experten des größten deutschen Geldhauses beraten den Hilfsfonds EFSF bei der Ausgabe einer neuen Anleihe. Das Papier soll Milliarden für die Krisenländer Irland und Portugal bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,806946,00.html
die deutsche bank berät die politik, wie sie demnächst gerettet werden will. mehr macht kann man nicht mehr bekommen.
ProDe 03.01.2012
3. Ich habe da noch bessere Ideen
Zitat von sysopDie Deutsche Bank verdient bei der Rettung des Euro kräftig mit. Experten des größten deutschen Geldhauses beraten den Hilfsfonds EFSF bei der Ausgabe einer neuen Anleihe. Das Papier soll Milliarden für die Krisenländer Irland und Portugal bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,806946,00.html
Man könnte Silvio Berlusconi als Berater für das Thema Kampf gegen Internet-Pornografie anheuern Die Griechen als Berater für "Effizientes Eintreiben von Steuern" einstellen Herrn Wulff zum Thema Unabhängigkeit der Politik von Lobbyisten oder Herrn Westerwelle zum Thema "sozialerer Staat" das erscheint mir alles erfolgversprechender als diese Aktion
wwwwebman 03.01.2012
4. binse!
"Die Deutsche Bank verdient bei der Rettung des Euro KRÄFTIG mit...Die Banken beraten den Fonds, wie sich die Anleihe am besten bei Anlegern platzieren lässt und erhalten für ihre Dienste im Gegenzug Gebühren." was soll das geschreibsel? was heißt hier KRÄFTIG? und zu so einem blödsinn noch ein forum!
Michael KaiRo 03.01.2012
5. Supi
wenn man den Bock erneut zum Gärtner macht, fährt das ganze System Ende 2012 wenigstens wirklich voll vor die Wand.
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