Mitgliederzahlen Krankenkassenmitarbeitern drohen Lohnkürzungen

Sinkende Mitgliederzahlen bringen viele Krankenkassen in Bedrängnis. Deshalb wollen sie nach SPIEGEL-Informationen die Gehälter um bis zu 13 Prozent kürzen - und die Arbeitszeit ohne Ausgleich reduzieren.

Mitgliedskarten von Krankenkassen: Tarifkürzungen gefordert
dapd

Mitgliedskarten von Krankenkassen: Tarifkürzungen gefordert


Hamburg - Die finanziellen Schwierigkeiten einiger gesetzlicher Krankenkassen spitzen sich offenbar zu. Darauf lässt der erste Entwurf "einer Rahmentarifvereinbarung zur Bewältigung von Notlagen" schließen, den die Gewerkschaft Ver.di dem Verband der Ersatzkassen in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Vor allem die drittgrößte Krankenkasse, DAK, und die KKH-Allianz hatten Ver.di zufolge Tarifkürzungen gefordert.

Sollten die Regelungen umgesetzt werden, müssen Tausende Kassenmitarbeiter bald auf bis zu 13 Prozent ihres Bruttogehalts verzichten. Für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer könne "zur Abwendung der Notlage" die Arbeitszeit von 38,5 Stunden um bis zu fünf Stunden "ohne Vergütungsausgleich" reduziert werden, heißt es in dem Entwurf. Wirksam soll der Vertrag nur dann werden, wenn der Mitgliederschwund bei einer Kasse so dramatisch ausfällt, dass diese eigentlich Personal abbauen müsste. Allein die DAK hat seit der Einführung des Zusatzbeitrags mehr als 460.000 Versicherte verloren.

dab



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Seite 1
si_tacuisses 04.03.2011
1. Tja, soll ich jetzt Mitleid für den Wasserkopf hunderter von Krankenkassen empfinden
Zitat von sysopSinkende Mitgliederzahlen bringen viele Krankenkassen in Bedrängnis. Deshalb wollen sie nach SPIEGEL-Informationen die Gehälter um bis zu 13 Prozent kürzen - und die Arbeitszeit ohne Ausgleich reduzieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,749242,00.html
Nö. Wer überflüssig ist geht halt heim. Müssen andere auch und die Leiharbeit gibt es ja auch noch.
arkor 04.03.2011
2. Nein nein
Zitat von sysopSinkende Mitgliederzahlen bringen viele Krankenkassen in Bedrängnis. Deshalb wollen sie nach SPIEGEL-Informationen die Gehälter um bis zu 13 Prozent kürzen - und die Arbeitszeit ohne Ausgleich reduzieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,749242,00.html
Kann doch gar nicht stimmen, schließlich wird uns dauernd Beschäftigung auf Rekordniveau in den Medien suggeriert,..ja und wenn wir Beschäftigung auf Rekordniveau haben, dann haben wir auch Beitragseinnahmen auf Rekordniveau,....es sei denn..... na ich wills gar nicht sagen....
karmamarga 04.03.2011
3. "Allein die DAK hat seit der Einführung des Zusatzbeitrags
mehr als 460.000 Versicherte verloren." 460.001 dann. Die haben bei mir schon wieder über 5 Euro draufgelegt, obgleich ich sie gewarnt habe. Und Nettozahler bin ich dazu. Die Betreuung ist saumässig. Fragen werden nicht beantwortet. Und was verdient eigentlich Herr Rebscher und wofür? Die Krankenkassen sind wie die GEZ: immer weniger an Leistung für die Gebühren, immer schlechter, immer teurer. Nun, man orientiert sich an den Leistungen der Medizin. Man sollte einen ehrlichen Laden aufmachen, der nicht das erstattet, was krank macht oder schädigt und von der Pharma gepuscht den Ärzten und der Pharma viel Umsatz bringt sondern das, was hilft bezahlt. Lügen sind am Ende immer teuer. Auch die medizynischen, an denen die Kassen hängen und wo sie mitmachen. Sie werden nun selber zum Opfer Ihres Sytems. Es ist nicht schwer vorauszusehen, dass der ganze Laden auseinander fliegen wird. Nur noch eine Frage der Zeit. Die Versichertenkarte der DAK zurückzugeben ist mir zu einem inneres Anliegen geworden.
bibernell 04.03.2011
4. Ich hätte
Zitat von karmamargamehr als 460.000 Versicherte verloren." 460.001 dann. Die haben bei mir schon wieder über 5 Euro draufgelegt, obgleich ich sie gewarnt habe. Und Nettozahler bin ich dazu. Die Betreuung ist saumässig. Fragen werden nicht beantwortet. Und was verdient eigentlich Herr Rebscher und wofür? Die Krankenkassen sind wie die GEZ: immer weniger an Leistung für die Gebühren, immer schlechter, immer teurer. Nun, man orientiert sich an den Leistungen der Medizin. Man sollte einen ehrlichen Laden aufmachen, der nicht das erstattet, was krank macht oder schädigt und von der Pharma gepuscht den Ärzten und der Pharma viel Umsatz bringt sondern das, was hilft bezahlt. Lügen sind am Ende immer teuer. Auch die medizynischen, an denen die Kassen hängen und wo sie mitmachen. Sie werden nun selber zum Opfer Ihres Sytems. Es ist nicht schwer vorauszusehen, dass der ganze Laden auseinander fliegen wird. Nur noch eine Frage der Zeit. Die Versichertenkarte der DAK zurückzugeben ist mir zu einem inneres Anliegen geworden.
"meiner" Krankenkassenberaterin schon vor Jahren ihr Gehalt auf Existensminimum kürzen mögen, hätte ich, die äußerst schlechte Beratung ignorierend, nicht eingesehen, dass sie Opfer ihrer schlechten Ausbildung war, Opfer ihres ignoranten Vorgesetzten und auch Opfer unseres Bildungswesens, dass per Noten Qualität suggeriert, die dann doch nicht stattfindet. Was sitzen da z.T nur für "Fachkräfte". Gruselig und sträflich. Besser qualifizieren hilft auch gegen Wasserkopf in den Strukturen.
bristolbay 05.03.2011
5. Der Herr Rebscher
Zitat von sysopSinkende Mitgliederzahlen bringen viele Krankenkassen in Bedrängnis. Deshalb wollen sie nach SPIEGEL-Informationen die Gehälter um bis zu 13 Prozent kürzen - und die Arbeitszeit ohne Ausgleich reduzieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,749242,00.html
hat sich mit dem Zusatzbeitrag leider verzockt,auch wenn man Prof und Dr. h.c. ist. Das hört doch jeder Student in VWL und BWL, dass eine Mengenänderung (nach unten) sich aus einer Preisänderung (nach oben) egibt. Aber er war der Meinung, alle machen die zusätzliche Erhöhung mit und es wird sich dann nichts verändern. Falsch gepokert. Bedauerlicherweise müssen nun die Beschäftigten der DAK, wie in der Vegangenheit, die Suppe auslöffeln. Die da oben sollten mit gutem Beispiel für ihren eingebrockten Mist einstehen und auf 50% des Einkommens verzichten oder die Platte OHNE dicke Pensionsansprüche putzen. PS: Ich bin Mitglied der DAK, bleibe aber aus Solidarität in diesem Verein, da meine Familie durch eine schwere Erkrankung eines Kindes von der DAK - Gemeinschaft profitieren konnte (nochenmark-Transplantation)
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