Auktion der Bundesnetzagentur Mobilfunkfirmen zahlen 5,1 Milliarden Euro für schnelles Internet

Die Mobilfunkfrequenzen für das schnelle Internet sind verteilt: Vodafone, Telefónica Deutschland und Telekom zahlen insgesamt 5,1 Milliarden Euro. Der Staat kann sich über die Erlöse freuen.
Antennen für den Mobilfunk: Frequenzen sind von elementarer Bedeutung für die moderne Technologie

Antennen für den Mobilfunk: Frequenzen sind von elementarer Bedeutung für die moderne Technologie

Foto: Carsten Rehder/ picture alliance / dpa

Die Auktion um neue Mobilfunkfrequenzen für das schnelle Internet der Bundesnetzagentur bringt dem Staat einen höheren Erlös als zunächst angenommen. Die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland (O2) boten insgesamt knapp 5,1 Milliarden Euro. Das teilte die Bundesnetzagentur mit. Alle drei Bieter seien erfolgreich gewesen und hätten Frequenzen ersteigert.

Mit Hilfe der erstmals versteigerten 700-Megahertz-Frequenzen (MHz) sollen künftig auch in ländlichen Regionen schnellere Internetverbindungen über Mobilfunkgeräte wie Smartphones oder Tablets möglich sein. Für die Nutzungsrechte zahlt Telefónica Deutschland 1,2 Milliarden, die Deutsche Telekom 1,8 Milliarden und Vodafone 2,1 Milliarden Euro.

Die gut drei Wochen dauernde Auktion war damit teurer als von Experten erwartet, die mit einem Ergebnis von höchstens 4,5 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die Erlöse gehen an den Staat, der einen Teil in den Breitbandausbau stecken will.

Bei der letzten Auktion vor fünf Jahren hatten Telekom, Vodafone und die mittlerweile fusionierten Firmen E-Plus und Telefónica zusammen 4,4 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Allerdings hat sich die Branche seitdem deutlich gewandelt, da die Funknetze wegen des Booms von Smartphones und Tablet-Computern bald an ihre Grenzen stoßen.

brk/Reuters/dpa
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