Sinkende US-Reserven Ölpreise steigen über 50 Dollar

Die Preise für Öl sind auf das höchste Niveau seit sieben Monaten gestiegen. Ein unerwartet starker Rückgang der Lagerbestände in den USA sorgte für einen neuen Schub.
Ölförderung in den USA

Ölförderung in den USA

Foto: Andrew Burton/ Getty Images

Sinkende Ölreserven der USA haben einen erneuten Anstieg der Ölpreise ausgelöst. Der Preis für Öl der Sorte Brent   aus der Nordsee ist am Donnerstag erstmals seit fast sieben Monaten wieder über die Marke von 50 Dollar geklettert. Ein Fass (159 Liter) Brent-Öl kostete am frühen Donnerstagmorgen mit 50,05 Dollar so viel wie seit dem 4. November nicht mehr. Das ist ein Anstieg von 35 Cent gegenüber dem Handelsschluss vom Mittwoch.

Die US-Lagerbestände hatten sich in der vergangenen Woche um 4,2 Millionen auf 537,1 Millionen Barrel verringert. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang von 2,5 Millionen Barrel gerechnet. US-Leichtöl kostete Donnerstagfrüh 49,83 Dollar pro Fass und damit 23 Cent mehr und war damit so teuer wie seit Mitte Oktober nicht mehr.

Im Januar waren die Preise für beide Ölsorten bis auf unter 30 Dollar und damit den tiefsten Stand seit 2003 abgesackt. Vor knapp zwei Jahren hingegen hatten für die führende Sorte Brent noch 115 Dollar gezahlt werden müssen. Gründe für den anschließenden Preisverfall waren unter anderem ein Überangebot auf dem Weltmarkt und eine eher maue Konjunktur, unter anderem in China.

kig/reuters
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