23 Millionen Euro Schulden Elektronikhersteller Onkyo meldet Insolvenz an

Das japanische Unternehmen Onkyo ist offiziell zahlungsunfähig. Der Schuldenberg war für den Konzern, der für Stereoanlagen und Kopfhörer bekannt ist, zu erdrückend. Doch die Marke soll weiterleben.
Erfolgsprodukt aus einer anderen Zeit

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Foto: Weiss / IMAGO

Der Elektronikhersteller Onkyo hat Insolvenz angemeldet. Das berichtete das japanische Medium »Nikkei Asia« . Demnach belaufen sich die Verbindlichkeiten der Firma auf umgerechnet rund 23 Millionen Euro.

Bereits im August hatte das Unternehmen seine Börsennotierung in Japan verloren. Daraufhin verkaufte Onkyo das Kerngeschäft mit Audiogeräten wie etwa Stereoanlagen an den japanischen Konkurrenten Sharp sowie an den US-Konzern Voxx International. Die Kopfhörersparte veräußerte das Unternehmen an einen Investmentfonds. Man sei nicht in der Lage gewesen, die Schulden abzubezahlen, ließ Onkyo gegenüber »Nikkei Asia« verlauten.

Trotz des Schrittes bleibt die Marke Onkyo wohl dennoch erhalten. Die neuen Besitzer Sharp und Voxx International planen dem Bericht zufolge, in einem Joint Venture weiter Geräte unter dem Namen zu vertreiben. Der japanische Hersteller ist für seine Stereoanlagen bekannt, hat aber laut Branchenbeobachtern den Schritt hin zu Smartphones und Streamingdiensten nicht gemeistert.

dam
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