Nach Verkauf an PSA Ex-Opel-Chef Neumann winkt Millionenprämie

Bis zu zwei Millionen Euro: Diese Summe steht dem zurückgetretenen Opel-Chef Karl-Thomas Neumann nach SPIEGEL-Informationen zu, wenn der Konzern an den Rivalen PSA verkauft worden ist. Opel will sich dazu nicht äußern.
Der frühere Opel-Chef Karl-Thomas Neumann

Der frühere Opel-Chef Karl-Thomas Neumann

Foto: Harold Cunningham/ Getty Images

Der zurückgetretene Opel-Chef Karl-Thomas Neumann kann mit einer Prämie rechnen, wenn der geplante Verkauf des Rüsselsheimer Autoherstellers an den französischen Rivalen PSA (Peugeot, Citroën) vollzogen ist (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier).

Nach dem sogenannten Closing stehen Neumann bis zu zwei Millionen Euro zu. Die konkrete Höhe des Bonus hängt noch vom Erreichen bestimmter Ergebnisziele ab. Bedingung für die Auszahlung ist, dass Neumann zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels noch der Opel-Geschäftsführung angehört.

Diese Voraussetzung wird er wohl erfüllen: Am Montag hatte Neumann sein Amt an den bisherigen Finanzchef Michael Lohscheller abgegeben, gleichzeitig aber angekündigt, er werde noch Mitglied der Geschäftsführung bleiben, bis der Verkauf vom bisherigen Opel-Eigner General Motors an PSA abgeschlossen sei. Opel will "Fragen zu Verträgen und Vergütungen" nicht kommentieren.

sh
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