Pharmabranche Pfizer schluckt weiteren Konkurrenten

Der US-Pharmariese Pfizer setzt seine Einkaufstour fort. Der Konzern kaufte für 3,6 Milliarden Dollar den Schmerzspezialisten King Pharmaceuticals. Neben dem Umsatzzuwachs soll die Übernahme jährlich Einsparungen von 200 Millionen Dollar einbringen.

Pharmakonzern Pfizer: US-Unternehmen kauft Schmerzspezialisten
AP

Pharmakonzern Pfizer: US-Unternehmen kauft Schmerzspezialisten


New York/Bristol - Der weltgrößte Pharmahersteller Pfizer wächst weiter: Für 3,6 Milliarden Dollar schluckt der US-Konzern den amerikanischen Schmerzspezialisten King Pharmaceuticals.

Die Managements beider Unternehmen seien sich einig, teilte Pfizer mit. Die King-Aktionäre lockt der Branchenriese mit seinem satten Aufschlag von rund 40 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag. Um den Jahreswechsel soll die Übernahme abgeschlossen sein. Der Kauf von King Pharmaceuticals soll jährliche Einsparungen von mindestens 200 Millionen Dollar bringen.

Pfizer steht wie alle Pharmaunternehmen unter Zugzwang, ständig neue Medikamente auf den Markt zu bringen, um alte Präparate zu ersetzen, bei denen der Patentschutz ausläuft. Forschung und Entwicklung sind jedoch teuer und mit großen Risiken behaftet. Deshalb kaufen Pharmafirmen gerne Konkurrenten zu. Pfizer hatte sich im vergangenen Jahr für 68 Milliarden Dollar den Rivalen Wyeth einverleibt.

swa/dpa/Reuters



© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.