"Elektrischer Senkrechtstarter" Porsche und Boeing wollen Elektro-Fluggeräte entwickeln

Autokonzerne wie Daimler und Toyota investieren weltweit Millionen, um mithilfe von Passagierdrohnen das Fliegen neu zu erfinden. Jetzt steigen auch Porsche und Boeing in das Geschäft ein.

Volocopter beim Einsatz (Archivbild)
ADAC SE/ADAC Luftrettung/Andrea Fabry

Volocopter beim Einsatz (Archivbild)


Der Sportwagenbauer Porsche will langfristig ins Geschäft mit Elektro-Fluggeräten einsteigen und tut sich dafür mit dem US-Flugzeughersteller Boeing zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Konzerne unter anderem einen elektrischen Senkrechtstarter für den Einsatz in Städten entwickeln und testen.

Dazu sei eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet worden. "Wir bringen die Stärken zweier weltweit führender Unternehmen zusammen, um ein potenziell wichtiges Marktsegment der Zukunft anzugehen", sagte Porsche-Vertriebsvorstand Detlev von Platen. In dem Projekt sollen Experten beider Unternehmen sowie diverse Tochterfirmen zusammenarbeiten.

Der Sportwagenbauer ist nicht allein mit seiner Suche nach neuen Mobilitätskonzepten und dem Interesse an elektrischen Fluggeräten, die Passagiere eines Tages auch autonom von A nach B bringen können sollen. Beim Volocopter etwa, der zurzeit Testflüge in verschiedenen Großstädten absolviert, ist auch Daimler an Bord.

hej/dpa



insgesamt 13 Beiträge
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didel-m 10.10.2019
1. Was soll denn dieser Unfug? Die Akkus sind viel zu schwer
Wenn man meint solche Fluggeräte hätten einen Markt, was auch noch zweifelhaft ist, müsste man sie leistungsfähig mit Verbrennern betreiben.
zia-zaruba 10.10.2019
2. wie schon an anderer Stelle
schlage ich vor, das "Plug and Play" Verfahren anzuwenden. Ein Akku raus---der geladene rein, weiter geht der Flug.
dieter.zuckermann 10.10.2019
3.
Zusammen mit Boeing? Jetzt ernsthaft? Nach all den Skandälchen?
dat-gibbet-doch-nitt 10.10.2019
4. Ist das jetzt "in", sich an Drohnenbau zu beteiligen?
In Deutschland wird das auf lange, lange Zeit ein Nischenmarkt bleiben. Mag sein, dass das in anderen Staaten gesetzlich anders geregelt werden kann. Oder kann man sich vorstellen, dass die Dinger permanent über der Stadt unterwegs sind? Und, dass da mal eine herunterfällt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche? Was dann? Wer steigt denn da noch ein, wenn kein Pilot mehr an Bord ist?? Von all den ungelösten technischen Porblemen mal abgesehen. Komisch, Daimler hatte ja mal eine Firma an Bord, die von Hubschrauberbau auch wirklich was verstand. Da ist man ausgestiegen, um jetzt bei Start-ups wieder einzusteigen? Und jetzt Porsche?? Ach ja, damit kann man sich ja schmücken. Wird wahrscheinlich aus dem PR-Topf bezahlt.
dirkcoe 10.10.2019
5. Schade um das Geld
Diese Dinger sind eine ähnliche Totgeburt wie das selbstfahrende Auto. Aus energetischer Sicht hahnebüchener Unsinn, ohne jede Infrastruktur - bleibt es eine teure Illusion.
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