»Gestiegene Transport-, Zustell- und Lohnkosten« Post erhöht Paketpreise für Privatkunden

Päckchen und Pakete werden bei der DHL zum Juli teurer, auch die Onlinerabatte fallen weg. Das meistgekaufte Produkt wird laut Unternehmensangaben allerdings günstiger.
Container und ein Lkw der DHL im Logistikzentrum Ludwigsfelde

Container und ein Lkw der DHL im Logistikzentrum Ludwigsfelde

Foto: TOBIAS SCHWARZ / AFP

Die Post-Tochter DHL erhöht zum 1. Juli die Paketpreise für Privatkunden. »Gestiegene Transport-, Zustell- und Lohnkosten sowie allgemeine Kostensteigerungen machen Preiserhöhungen im nationalen und grenzüberschreitenden Paketversand unumgänglich«, begründete das Unternehmen den Schritt.

Künftig gebe es bei den nationalen Paketsendungen auch keinen Preisvorteil mehr für online gekaufte Päckchen- und Paketmarken. Die Filial- und Onlinepreise in der Produktkategorie Päckchen S sollen auf 3,99 Euro von zuvor 3,79 Euro steigen. Für das Päckchen M müssten 4,79 Euro bezahlt werden, nach zuvor 4,50 Euro beziehungsweise 4,39 Euro. Der Preis für das ausschließlich online erhältliche Paket zwei Kilogramm steige auf 5,49 Euro von 4,99.

Mit der Abschaffung der Preisunterschiede zwischen online und in den Filialen gekauften Marken reduziere das Unternehmen Komplexität und gestalte seine Paketpreise für die Kunden übersichtlicher, teilte die Post mit. Auch Packsets und Pluspäckchen werden der Post zufolge aufgrund der gestiegenen Papierkosten etwas teurer. Demgegenüber werde der Filialpreis für das am häufigsten von Privatkunden genutzte Paket, das fünf Kilogramm fasst, mit 6,99 Euro um 50 Cent billiger.

svs/Reuters