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Falsche Beipackzettel Münchner Pharmakonzern ruft in großem Stil Medikamente zurück

Betroffen sind 13 Wirkstoffe, drei Kombinationen und 235 Chargen: Zahlreiche Beipackzettel von Puren Pharma entsprachen nicht den Vorschriften. Das hat für das Unternehmen Folgen.
aus DER SPIEGEL 6/2020

Das Münchner Arzneimittelunternehmen Puren Pharma hat mit einem Großrückruf zu kämpfen. Bei Inspektionen im November und Dezember hatte die Aufsichtsbehörde festgestellt, dass Texte in Beipackzetteln nicht den Vorschriften entsprachen. Daraufhin wurden 16 Rückrufe veröffentlicht, die 13 Wirkstoffe, 3 Wirkstoffkombinationen und 235 Chargen betreffen.

DER SPIEGEL 6/2020
Foto: cgs

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Die Maßnahmen gelten auch für bekannte Arzneien wie das Schmerzmittel Ibuprofen, den Blutdrucksenker Candesartan oder den Wirkstoff Finasterid, der etwa gegen Haarausfall eingesetzt wird.

Das Unternehmen habe zugesichert, die Vorschriften für Gebrauchsinformationen zu beachten, bestätigt die zuständige Regierung von Oberbayern. Puren teilte mit, dass man "derzeit die internen Abläufe" anpasse.

Die Firma gehört zur indischen Aurobindo Pharma, die sich auf Generika, also Nachahmermedikamente, spezialisiert hat.

mum
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