Fusionierte Großbrauereien Zu welchem Konzern gehört mein Bier?

Gigantische Fusion in der Bierbranche: Für fast hundert Milliarden Euro schluckt, höhö, ein Brauerei-Riese einen anderen. In Deutschland gehören viele Traditionsmarken mittlerweile großen Konzernen. Ist Ihr Lieblingsbier auch dabei?
Paulaner-Schild an der Brauerei: Selbst das Münchner Weißbier ist nicht mehr ganz bayerisch

Paulaner-Schild an der Brauerei: Selbst das Münchner Weißbier ist nicht mehr ganz bayerisch

Foto: Matthias Schrader/ picture-alliance/ dpa

Jedes dritte Bier weltweit kommt künftig aus einem Haus: Der belgische Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev (AB InBev) wird seinen britischen Konkurrenten SABMiller übernehmen - für 96 Milliarden Euro. Damit liefern die Belgier künftig neben Beck's und Stella Artois auch Marken wie das tschechische Pilsner Urquell oder das niederländische Grolsch aus.

Deutsche Biere hat SABMiller nicht im Angebot, die Übernahme betrifft den Biertrinker hierzulande also weniger. Doch der Deal ist typisch für die Branche: Auch in Deutschland herrschen wenige Brauereigruppen mittlerweile über die große Masse deutscher Biermarken.

Die größte darunter ist die Radeberger-Gruppe. Und mit Dr. Oetker steht ein noch bekannterer Konzern dahinter. Mehr als 30 deutsche Biermarken gehören mittlerweile zum Radeberger-Reich. Mit der AB InBev, Heineken und der Bitburger-Gruppe kommen noch weitere Großbrauereien hinzu, die sich den deutschen Biermarkt aufteilen. Große Privatbrauereien gibt es nur noch wenige.

Wem der Biertrinker also tatsächlich die Kassen füllt, zeigt die SPIEGEL-ONLINE-Übersicht. Klicken Sie auf die Flaschen, um zu sehen, wem Ihre Biermarke gehört.

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