Zum Jahresende 2024 Rewe trennt sich von Payback

Keine Punkte mehr bei Rewe und Penny: Der Kölner Handelskonzern will nur noch knapp zwei Jahre lang mit Payback zusammenarbeiten. Danach könnte ein eigenes Bonussystem folgen.
Rewe-Supermarkt in Köln

Rewe-Supermarkt in Köln

Foto: Christoph Hardt / Future Image / IMAGO

Wer in Märkten der Handelskette Rewe einkaufen geht, wird dabei nur noch knapp zwei Jahre Payback-Punkte sammeln können. Der Kölner Konzern hat den Vertrag mit dem Partner Payback bis Ende 2024 verlängert, will sich danach aber von ihm trennen, wie die »Lebensmittelzeitung« berichtet . Zu Rewe gehört auch die Discounterkette Penny.

Bereits kurz vor Weihnachten hatte die Fachzeitschrift über ein mögliches Aus des Payback-Systems bei Rewe berichtet. Damals war allerdings noch von einer Verlängerung des Vertrags bis Ende 2025 die Rede gewesen. Nun ist es schon ein Jahr zuvor so weit.

Dennoch ist es wahrscheinlich, dass es auch künftig Bonuspunkte bei Einkäufen in Läden der Handelskette geben wird. Eine Rewe-Sprecherin sagte der »Lebensmittelzeitung«, der Konzern würde nach Auslaufen des Vertrags mit Payback andere oder eigene Wege gehen.

Die Supermärkte unter der Marke Rewe arbeiten seit dem Jahr 2014 mit Payback zusammen, bei der Discounttochter Penny wurde das System 2018 eingeführt. Für die Tochter des US-Konzerns American Express ist die Trennung von Rewe ein harter Schlag. Laut der Fachzeitschrift sollen von den insgesamt 31 Millionen Payback-Kundenkonten in Deutschland zwölf Millionen auf Rewe entfallen und weitere fünf Millionen auf Penny. Dem Bericht zufolge kostet das Payback-System Rewe mindestens 150 Millionen Euro im Jahr.

fdi
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