Ausbau der Lkw-Flotte Rheinmetall steht kurz vor Milliardendeal mit US-Militär

Das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen will gemeinsam mit General Motors erste Schwerlaster-Prototypen für das US-Militär bauen. Das Gesamtprogramm des US-Heeres hat einen Wert von 14 Milliarden Dollar.
Am Hauptsitz in Düsseldorf wirbt das Rüstungsunternehmen unter anderem mit dem Leopard-Panzer

Am Hauptsitz in Düsseldorf wirbt das Rüstungsunternehmen unter anderem mit dem Leopard-Panzer

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Martin Meissner / AP

Rheinmetall steht offenbar kurz vor einem Milliardendeal mit dem US-Militär. Gemeinsam mit General Motors (GM) könnte der Rüstungskonzern nach eigenen Angaben bald den Ausbau der Lkw-Flotte der U.S. Army vorantreiben.

Eine amerikanische Tochterfirma von Rheinmetall soll mit der General-Motors-Tochter GM Defense demnach Prototypen für Schwerlaster des US-Militärs bauen. Es handele sich bei dem Auftrag um die erste Phase eines Großbeschaffungsprogramms, teilte das Düsseldorfer Unternehmen am Montag mit.

Zum Auftragswert der Prototypen-Phase wollte ein Unternehmenssprecher von Rheinmetall aus vertraglichen Gründen zunächst keine Angaben machen. In US-Medien ist für diese erste Phase ein Volumen von gut 24 Millionen US-Dollar für mehrere Unternehmen genannt.

Das Heer der US-Armee will im sogenannten Common-Tactical-Truck-Programm seine Lkw-Flotte mit bis zu 40.000 neuen Lastern ersetzen. Das Gesamtprogramm hat einen Wert von bis zu 14 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 13 Milliarden Euro.

Rheinmetall will mit seinem Partner den HX3-Lkw anbieten, der auf handelsüblichen Trucks der VW- und Traton-Marke MAN basiert. Rheinmetall hatte sich für das Projekt im vergangenen Jahr mit GM Defense zusammengetan.

zob/dpa
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