Lieferdienstgeschäft Rocket Internet steigt komplett bei HelloFresh aus

Der Lebensmittellieferdienst HelloFresh hat gut eineinhalb Jahre nach dem Börsengang seinen Großaktionär Rocket Internet verloren. Der Verkauf der Aktien brachte 350 Millionen Euro.

Kochbox von HelloFresh
Daniel Naupold/ DPA

Kochbox von HelloFresh


Rocket Internet hielt noch knapp 29 Prozent an HelloFresh, nun hat sich der Berliner Start-up-Investor komplett von dem Kochboxenversender getrennt. Die rund 43,7 Millionen Aktien wurden für acht Euro je Stück bei institutionellen Investoren platziert, teilte Rocket Internet mit. Mit dem Paket erzielte Rocket einen Erlös von knapp 350 Millionen Euro.

Rocket Internet gründet und investiert in Internet- und Technologieunternehmen. Rocket Internet selbst ist ebenfalls an der Börse notiert und im MDax für mittlere Unternehmen gelistet. HelloFresh liefert Kochboxen nach Hause, in denen die Kunden alle Zutaten finden, um selbst ein Menü zu kochen. Das acht Jahre alte Unternehmen will in diesem Jahr operativ erstmals schwarze Zahlen schreiben.

Rocket Internet hielt noch knapp 29 Prozent an HelloFresh. Rocket hatte das Unternehmen Ende 2017 an die Börse gebracht. 2018 war HelloFresh schneller gewachsen als erwartet. Zudem war der operative Verlust geringer ausgefallen als befürchtet.

apr/dpa/Reuters



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