Medienmogul Murdoch zieht Vorschlag zur Fusion von Fox und News Corp zurück

Er wollte seine Zeitungen und TV-Sender unter einem Dach vereinen und sein Medienimperium wieder in alter Größe aufleben lassen. Nun scheiterten die Pläne von Mogul Rupert Murdoch offenbar am Widerstand von Investoren.
Rupert Murdoch 2019

Rupert Murdoch 2019

Foto: Mary Altaffer / AP

Medienmogul Rupert Murdoch hat die Idee verworfen, seinen Unterhaltungskonzern Fox wieder mit seiner Verlagsgesellschaft News Corp zu vereinen. Eine Kombination sei zurzeit »nicht optimal« für die Aktionäre, teilte Fox mit .

Murdoch hat seine Beteiligungen an Zeitungen wie der »New York Post«, dem »Wall Street Journal« und der Londoner »Times« bei News Corp gebündelt. Seine TV-Sender sind bei dem für rechtskonservative Talkshows bekannten Netzwerk Fox untergebracht. Bis 2013 befand sich Murdochs Firmenreich unter einem Konzerndach, dann kam es im Zuge des Abhörskandals bei seinem britischen Boulevard-Flagschiff »News of the World« zur Aufspaltung .

Vorschlag stößt auf Kritik

Im Oktober hatte Murdoch eine Wiedervereinigung vorgeschlagen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, argumentierte er damit, dass die Zusammenlegung der Verlags- und Unterhaltungsmarken dem kombinierten Unternehmen eine größere Reichweite in den Bereichen Nachrichten, Livesport und Information verschaffen würde. Der Vorschlag war bei wichtigen Investoren von News Corp jedoch auf Kritik gestoßen.

Reuters zufolge sind daher bislang keine Angebote zwischen News Corp und Fox ausgetauscht worden.

tfb/dpa/Reuters

Mehr lesen über

Verwandte Artikel

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.