RWE und E.on EU-Kommission gestattet Teil des Milliardendeals

Der deutsche Energiekonzern RWE hat die Erlaubnis der EU-Kommission bekommen, Teile des Konkurrenten E.on zu übernehmen.

E.on-Chef Johannes Teyssen, RWE-Chef Rolf Martin Schmitz
DPA

E.on-Chef Johannes Teyssen, RWE-Chef Rolf Martin Schmitz


Das Vorhaben sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. RWE darf demnach einen Großteil der E.on-Kapazitäten zur Erzeugung von erneuerbarem Strom und Atomstrom übernehmen sowie eine Minderheitsbeteiligung von 16,67 Prozent an E.on eingehen.

Die beiden deutschen Energiekonzerne planen einen komplexen Tausch von Vermögenswerten, um ihre Geschäfte neu zu ordnen. So will RWE sich künftig auf Stromerzeugung und -großhandel konzentrieren, E.on auf die Verteilung von Strom und Gas und den Einzelhandel.

Die ebenfalls geplante Übernahme von RWE-Teilen durch E.on wird von der EU-Kommission gesondert geprüft.

ssu/dpa-AFX



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