Energiekonzern RWE vereinbart in der Krise neuen Tarifvertrag

2,3 Prozent mehr Lohn, Einmalzahlung von 1200 Euro: Der Energiekonzern RWE hat sich mit den Gewerkschaften auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Beschäftigungsgarantie fällt weg - stattdessen wird eine interne Jobbörse eingerichtet.

RWE-Turm in Essen (Archivbild): Mehr Geld für 21.000 Mitarbeiter in Deutschland

RWE-Turm in Essen (Archivbild): Mehr Geld für 21.000 Mitarbeiter in Deutschland


Essen - Die Beschäftigungsgarantie beim angeschlagenen Energiekonzern RWE läuft Ende des Jahres aus - und wird auch nicht verlängert. Stattdessen gründet das Unternehmen im neuen Jahr für Mitarbeiter, deren Stellen wegfallen, eine interne Jobbörse mit dem Namen "Switch".

Wer zu "Switch" wechselt, solle "weitreichenden arbeitsrechtlichen Schutz bis Ende 2018" genießen, teilten RWE und die Gewerkschaften Ver.di und IG BCE mit.

Löhne und Gehälter sollen ab Juli 2015 um 2,3 Prozent steigen, heißt es in der Mitteilung. Im Januar gebe es eine Einmalzahlung von 1200 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2016 und gilt nach Konzernangaben für 21.000 Mitarbeiter in Deutschland. Weltweit hat RWE rund 60.000 Beschäftigte.

bos/dpa/Reuters

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