Billigflieger Ryanair erzielt Rekordgewinn

Dank günstigem Kerosin hat Ryanair seinen Gewinn um mehr als 40 Prozent gesteigert. Für das laufende Jahr rechnet der Billigflieger mit einem Rückgang - vor allem wegen sinkender Ticketpreise.

Ryanair-Flugzeug (über Manchester)
REUTERS

Ryanair-Flugzeug (über Manchester)


Europas größter Billigflieger Ryanair hat seinen Gewinn trotz des harten Preiskampfes in der Branche kräftig gesteigert. Selbst ohne den Verkauf der Beteiligung an der Fluglinie Aer Lingus Chart zeigen verdiente die Easyjet Chart zeigen-Rivalin in den zwölf Monaten bis Ende März unter dem Strich 1,24 Milliarden Euro und damit rund 43 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte es aber nicht mehr so deutlich nach oben gehen, wie Ryanair Chart zeigen am Montag in Dublin mitteilte.

Das Unternehmen kündigte an, die Ticketpreise um durchschnittlich sieben Prozent zu senken, um seine Position angesichts eines wachsenden Wettbewerbs zu festigen. Die Preissenkung werde das Gewinnplus voraussichtlich auf 13 Prozent begrenzen.

Einschließlich des Verkaufs der Aer-Lingus-Anteile an die British-Airways-Mutter IAG legte das Ergebnis sogar auf 1,56 Milliarden Euro zu. Der Umsatz wuchs um 16 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.

nck/dpa/Reuters



insgesamt 6 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
carahyba 23.05.2016
1. Sklavenhalter-Kultur
Deren Gewinne basieren im Wesentlichen auf Methoden in Bezug auf Arbeitsverhältnisse wie zu Zeiten des Manchesterkapitalismus. Unlauterer Wettbewerb basierend auf absolute Ausbeutung und Lohndumping.
frenchie3 23.05.2016
2. @1 Fast vollkommen richtig
Aber Sklaven muß man kaufen, die Mitarbeiter dort kommen jedoch freiwillig. Es liegt am Staat die Arbeitsgesetze entsprechend dicht zu machen. In F hat Ryanair die Mannschaft von Marseille unter den billigeren irischen Arbeitsverträgen eingestellt. Die durften satt nachzahlen, sind schmollend abgezogen - und wieder da.
Rubyconacer 23.05.2016
3. Erstaunlich
Die Piloten und Mitarbeiter sind im Vergleich Spitzenverdiener der Branche, so wie bei ALDI. Ryanair-Piloten verdienen Spitzengehälter. Da der Service inzwischen nicht schlechter ist, als bei AirBerlin, gibt es kaum Gründe, keine Preise mehr zu vergleichen. Einzig der Umweltschutz und das begrenzte Öl sollten uns vom Fliegen abhalten.
guilty 23.05.2016
4.
Zitat von RubyconacerDie Piloten und Mitarbeiter sind im Vergleich Spitzenverdiener der Branche, so wie bei ALDI. Ryanair-Piloten verdienen Spitzengehälter. Da der Service inzwischen nicht schlechter ist, als bei AirBerlin, gibt es kaum Gründe, keine Preise mehr zu vergleichen. Einzig der Umweltschutz und das begrenzte Öl sollten uns vom Fliegen abhalten.
dann muß sich dort aber innerhalb des letzten jahres die geschäftspolitik um 180° gedreht haben. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ryanair-macht-hohe-gewinne-auf-kosten-der-piloten-a-1035709.html
geotie 24.05.2016
5.
Zitat von RubyconacerDie Piloten und Mitarbeiter sind im Vergleich Spitzenverdiener der Branche, so wie bei ALDI. Ryanair-Piloten verdienen Spitzengehälter. Da der Service inzwischen nicht schlechter ist, als bei AirBerlin, gibt es kaum Gründe, keine Preise mehr zu vergleichen. Einzig der Umweltschutz und das begrenzte Öl sollten uns vom Fliegen abhalten.
Spitzengehälter, also weit mehr als der Durchschnitt? Ich kenne so paar Girls die dort angefangen haben. Werden einfach irgenwohin versetzt, sind sich nicht sicher ob sie wirklich an dem Tag fliegen, Arbeitskleidung selber kaufen. Also, welche Fluggesellschaft wird das wohl nicht toppen können? Trotzdem fliege ich auch mit Ryanair....
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.