Wegen wachsender Konkurrenz Gewinn von Samsung bricht ein

Das Geschäft mit Smartphones und Speicherchips läuft für Samsung derzeit schlecht. Der Wettbewerb ist hart, die Nachfrage sinkt. Das Unternehmen hofft jedoch auf Besserung.

Samsung-Werbung in Südkoreas Hauptstadt Seoul (Archiv)
AP

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Der südkoreanische Technologieriese Samsung muss einen deutlichen Gewinnrückgang im ersten Quartal hinnehmen. Der Gewinn sank in den ersten drei Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 57 Prozent auf umgerechnet etwas mehr als 3,8 Milliarden Euro, teilte der Konzern mit. Der Umsatz ging in dem Zeitraum um 13,5 Prozent auf knapp 41 Milliarden Euro zurück.

Damit bestätigte der weltgrößte Smartphone- und Speicherchip-Hersteller seine frühere Gewinnwarnung. Bereits im vierten Quartal 2018 brach der Gewinn ein, damals im Jahresvergleich um 31 Prozent auf umgerechnet 6,6 Milliarden Euro.

Mit Halbleitern verdient der Konzern zu Beginn des neuen Jahres mit Abstand das meiste Geld. Bei Smartphones konkurriert Samsung unter anderem mit der chinesischen Rivalen wie Huawei. Außerdem sinken die Preise für Speicherchips, weil das Angebot wächst, die Nachfrage aber sinkt.

Zuletzt musste Samsung zudem einen technologischen Rückschlag hinnehmen: Der Start des Falt-Smartphones Galaxy Fold musste nach Berichten über brechende Displays verschoben werden.

"Für 2019 erwartet das Unternehmen, dass das Jahresergebnis wegen eines schwächeren Speichergeschäfts zurückgeht", hieß es in einer Firmenmitteilung Ende März. Samsung erhofft sich jedoch durch Speicherchip-Aufträge von Rechenzentren und im Zusammenhang mit dem 5G-Ausbau in der zweiten Jahreshälfte eine stärkere Nachfrage.

kko/Reuters/dpa



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