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19. Mai 2014, 19:57 Uhr

Umstellung auf Leih-Software

Personalumbau bei SAP betrifft rund 2000 Stellen

Der Softwarekonzern SAP nennt konkrete Zahlen: Rund 2000 Mitarbeiter müssen sich neu orientieren. Zugleich sollen dieses Jahr angeblich aber auch weitere Stellen geschaffen werden.

Stuttgart - Das Unternehmen begründet die Restrukturierung mit der Umstellung auf Leih-Software: Etwa 2000 Stellen beim Softwarekonzern SAP sind von dem Personalumbau betroffen. Es handele sich um drei Prozent der insgesamt 67.000 Stellen weltweit, teilte das Unternehmen mit.

Dies bedeute einen Stellenabbau in einigen Bereichen des Unternehmens, sagte ein SAP-Sprecher. Der Konzern habe seine 67.000 Mitarbeiter über die Pläne informiert. SAP werde Ende 2014 aber mehr Mitarbeiter beschäftigen als Anfang des Jahres, heißt es. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet mit Bezug auf einen Insider, dass für dieses Jahr zugleich rund 3000 neue Stellen geplant sein sollen.

Der Konzern stellt sein Angebot von fest installierter Software auf Abo-Modelle um, da die Firmenkunden immer weniger Software-Lizenzen kaufen. Der Ausbau des Cloud-Geschäfts verursacht Kosten und schmälert den Gewinn. Um das aufzufangen, will SAP-Chef Bill McDermott den Konzern schlanker aufstellen und Bereiche zusammenlegen.

Auch seine Führungsmannschaft hat SAP kürzlich erneut umgebaut. Anfang Mai, wenige Wochen vor Beginn der Alleinherrschaft von McDermott, verließ Technik-Chef Vishal Sikka den Vorstand.

Anm. d. Red: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, gut 2000 Mitarbeiter des Softwarekonzerns SAP müssen gehen. Tatsächlich muss es heißen: Die Maßnahmen betreffen drei Prozent der Stellen, 2000 Mitarbeiter müssen sich neu orientieren. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

bos/dpa/Reuters

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