Containerschifffahrt Hapag-Lloyd fusioniert mit arabischem Rivalen

Deutschlands größte Containerreederei geht mit dem arabischen Schifffahrtsunternehmen UASC zusammen. Die Hamburger Traditionsreederei wird damit die Nummer fünf in der Welt.

Container der Reederei Hapag-Lloyd in Hamburg
DPA

Container der Reederei Hapag-Lloyd in Hamburg


Die geplante Fusion zwischen der Reederei Hapag-Lloyd und dem arabischen Schifffahrtsunternehmen United Arab Shipping Company (UASC) ist perfekt. Beide Unternehmen haben sich auf einen Fusionsvertrag geeinigt, teilte Hapag-Lloyd mit.

Durch die Verschmelzung rückt das Hamburger Traditionsunternehmen um einen auf Platz fünf im Ranking der weltgrößten Containerreedereien auf. UASC rangiert derzeit an elfter Stelle. Die Aktien des Hamburger Konzerns stiegen nach der Ankündigung zweitweise um zehn Prozent.

Konkret sollen bei der Fusion sämtliche Aktien der UASC in Hapag-Lloyd eingebracht werden. Die Aktionäre von UASC müssen dem Deal auf einer Hauptversammlung am Mittwoch in Dubai noch zustimmen.

Hapag-Lloyd hatte im Mai zudem eine Allianz mit mehreren asiatischen Konkurrenten angekündigt. Der aus sechs Partnern geschmiedete Bund soll im April kommenden Jahres unter dem Namen "THE Alliance" an den Start gehen. Die unter der schwächelnden Konjunktur in China und anderer großer Schwellenländern und damit einhergehend rapide sinkender Frachtpreise leidenden Reedereien erhoffen sich von der Partnerschaft, ihren Schiffsraum besser auszulasten. Auch ermöglicht die Kooperation, zusätzliche Routen anzubieten.

msc/Reuters/dpa



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