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15. Juli 2010, 19:26 Uhr

Schwache Antenne

Ärger um iPhone lässt Apple-Aktie abrutschen

Die Probleme des neuen iPhones werden für Apple zur finanziellen Belastung: Der Aktienkurs des Konzerns sank zum US-Handelsstart unter die Marke von 250 Dollar. Viele Kunden hatten sich über den schlechten Empfang des beliebten Mobiltelefons beschwert.

Cupertino - Die Empfangschwierigkeiten beim neuen iPhone werden für Apple immer peinlicher - und immer teurer. Beeinflusst von neuen Negativschlagzeilen geriet die Aktie des Konzerns am Donnerstag unter Druck. Das Papier fiel an der US-Börse am Donnerstag im frühen Handel um knapp zwei Prozent unter die Schwelle von 250 Dollar.

Konzernchef Steve Jobs selbst soll schon früh über die Nachteile der neuartigen Konstruktion im Bilde gewesen sein. Laut der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg hat ein hochrangiger Ingenieur das Management im vergangenen Jahr gewarnt, dass eine außenliegende Antenne die Empfangsleistung schwächen könnte.

Bloomberg nannte den Ingenieur namentlich. Auch einer von Apples Partnern unter den Mobilfunk-Betreiber hat demnach entsprechende Bedenken geäußert.

Apple kommentierte den Bericht nicht, will aber auf einer Pressekonferenz am Freitag Stellung zu den Problemen rund um das neue iPhone nehmen.

jok/dpa

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