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07. November 2013, 07:34 Uhr

Jahresbilanz

Siemens macht 4,2 Milliarden Euro Gewinn

Siemens hat sein zweimal nach unten korrigiertes Gewinnziel erreicht. Mit 4,2 Milliarden Euro lag der Überschuss sogar etwas höher als zuletzt prognostiziert. Dank des Sparkurses sollen die Zahlen im nächsten Jahr wieder besser ausfallen.

Berlin - Der neue Siemens-Chef Joe Kaeser verspricht nach einem Gewinnrückgang wieder Zuwächse. Bei einem um ein Prozent geschrumpften Umsatz betrug der Überschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,2 Milliarden Euro. Das waren 200 Millionen Euro mehr als nach der zweifach gesenkten Prognose vorausgesagt.

Die Aktionäre sollen sich nach Kaesers Willen mit einer stagnierenden Dividende von drei Euro je Aktie begnügen. Allerdings verspricht der seit August amtierende Konzernchef den Anteilseignern einen Aktienrückkauf. Bis zu vier Milliarden Euro will er dafür in den kommenden zwei Jahren ausgeben.

Im Schlussquartal des Geschäftsjahres erfüllte Siemens in etwa die Erwartungen der Analysten. Bei einem nahezu stagnierenden Umsatz von 21,2 Milliarden Euro machten die Münchner in ihrem fortgeführten Geschäft einen Gewinn von gut einer Milliarde Euro, 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Rückenwind von der Konjunktur erwartet Siemens nicht. Die Märkte blieben herausfordernd, hieß es. Vor allem durch Einsparungen sollen die Zahlen demnächst wieder besser ausfallen. Sein Konzern werde sich auf "Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung" konzentrieren, sagte Kaeser. Für das laufende Sparprogramm und den Stellenabbau gab Siemens im vergangenen Geschäftsjahr bereits 1,3 Milliarden Euro aus.

cte/Reuters

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