Elektromobilität Sixt investiert 50 Millionen Euro in Ladesäulen

Die Zahl der Ladesäulen für E-Autos hinkt den Ausbauzielen hinterher. Der Autovermieter Sixt will jetzt selbst in Infrastruktur investieren – und sie mit anderen teilen.
Ladestation in Bad Reichenhall

Ladestation in Bad Reichenhall

Foto: Rolf Poss / imago images

Der Autovermieter Sixt will den Umstieg auf die Elektromobilität mit eigenen Ladesäulen unterstützen. »Wir haben vor vier Wochen beschlossen, dass wir über 50 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Und zwar in unsere eigenen und in öffentliche Stationen«, sagte Co-Chef Alexander Sixt der »Welt« vom Montag. Die Stromanschlüsse werde Sixt auch Dritten zur Verfügung stellen.

»Am Flughafen ist das schwer möglich, da müssten sie auf unsere Parkplätze kommen. Aber außerhalb wollen wir unser Netzwerk stark erweitern«, sagte Sixt der Zeitung. »Diese Säulen werden wir auch anderen zugänglich machen.«

In Deutschland gibt es laut Verband der Automobilindustrie (VDA) aktuell rund 47.000 öffentliche Ladepunkte. VDA-Chefin Hildegard Müller hatte erst Anfang August kritisiert, dass die Ladeinfrastruktur zu langsam ausgebaut werde. Vom Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 sei das Land noch weit entfernt.

dab/dpa