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Solarworld: Aufstieg und Fall des Frank Asbeck

Foto: Oliver Berg/ picture alliance / dpa

Zweite Insolvenz nach 2017 Asbecks Solarworld ist schon wieder pleite

Und wieder kommt der Insolvenzverwalter: Nachdem Solarworld-Gründer Frank Asbeck seine Firma schon einmal an den Abgrund geführt hatte, versuchte er 2017 einen Neustart - und ist nun wieder pleite.

Nicht einmal ein Jahr nach der letzten Pleite hat Solarworld erneut Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter für das einstige Vorzeigeunternehmen der deutschen Solarindustrie sei Christoph Niering bestellt worden, teilte das Amtsgericht Bonn mit.

Solarworld hatte nach sechs Verlustjahren bereits im Mai 2017 Insolvenz angemeldet. Im August versuchte Firmenchef und Gründer Frank Asbeck dann einen Neustart mit dem Bonner Solartechnik-Unternehmen, es hieß fortan Solarworld Industries GmbH. Der ehemalige Milliardär übernahm zusammen mit finanzkräftigen Partnern zwei Fabriken der insolventen Solarworld AG in Sachsen und Thüringen. 475 der zuletzt 1800 Arbeitsplätze sollten damit gerettet werden.

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Solarworld: Aufstieg und Fall des Frank Asbeck

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Das Unternehmen hat seit Jahren Probleme. 2013 stand das Unternehmen schon einmal am Rand des Abgrunds. Asbeck überzeugte damals Geldgeber aus Katar, die Firma mit neuem Kapital über Wasser zu halten. Damals wie heute macht Asbecks Firma andere für die Misere verantwortlich. Die Preise am Markt seien weiter gesunken, und die EU-Kommission habe Schutzzölle gegen chinesische Billigimporte auslaufen lassen.

beb/dpa/Reuters
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