Tarifeinigung Schuh- und Sportartikelhersteller erhöhen die Löhne

Die Einigung gelang in der ersten Verhandlungsrunde: Beschäftigte der Schuh- und Sportartikelindustrie bekommen ab Oktober mehr Geld. Branchenprimus Adidas geht teilweise über die neuen Tarife hinaus.

Sportschuhe von Adidas: Erhöhung in zwei Stufen
Daniel Karmann / DPA

Sportschuhe von Adidas: Erhöhung in zwei Stufen


Für rund 13.000 Beschäftigte in der deutschen Schuh- und Sportartikelindustrie erhöhen sich ab 1. Oktober die Löhne. Man habe sich in der Nacht zum Freitag schon in der ersten Verhandlungsrunde auf einen Tarifvertrag geeinigt, der im Schnitt fünf Prozent mehr Lohn bedeute, teilte die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mit. Sie war mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Lohn in die Verhandlungen gegangen.

Der mit Abstand größte Arbeitgeber der Branche, der fränkische Sportartikelkonzern Adidas Chart zeigen, geht laut IG BCE für die unteren Lohngruppen und Auszubildende sogar über die Einigung hinaus. Für die 7000 Adidas-Beschäftigten in Deutschland gibt es in dem Tarifvertrag eine eigene Entgelttabelle.

Vom 1. Oktober an steigen die Tarifentgelte in der Branche zunächst um drei Prozent, für die unteren Lohngruppen sogar um 4,1 Prozent. Anfang 2021 werden die Entgelte um weitere 1,9 Prozent erhöht. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 26 Monaten. Er gilt unter anderem auch für Puma sowie die Schuhhersteller Lloyd und Ara.

dab/Reuters

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