Medienbericht Telekom Shops stehen offenbar vor massivem Stellenabbau

Nach Informationen des "Handelsblatts" will die Telekom zahlreiche Filialen vor Ort schließen. Ein Viertel der bislang 4500 Stellen in den Innenstadt-Shops könnte demnach bald wegfallen.

Telekom-Filiale in Frankfurt am Main
Ralph Orlowski/ Bloomberg/ Getty Images

Telekom-Filiale in Frankfurt am Main


Die Telekom-Farbe Magenta könnte in deutschen Innenstädten seltener werden: Nach Informationen des "Handelsblatts" will die Telekom ihr Filialnetz deutlich ausdünnen - weil immer mehr Kunden inzwischen Verträge über das Internet abschließen.

Bislang betreibt die Telekom in Deutschland etwa 500 eigene Läden, diese Zahl soll laut der Zeitung auf bald 460 reduziert werden. Deutlich massiver soll der Einschnitt hingegen bei den Beschäftigten ausfallen: Von den heute noch 4500 Jobs könnten bis zu 1200 wegfallen.

Gegenüber dem "Handelsblatt" erklärte die Telekom, an Spekulationen wolle sich das Unternehmen nicht beteiligen, verwies aber zugleich darauf, dass die "Kundenfrequenz im Einzelhandel" sinke - anders als im Onlinegeschäft.

beb



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Nonvaio01 03.07.2019
1. kein wunder
immer weniger Kunden, ausserdem gibt es nichts schlimmeres fuer die Telekom wie Kunden die einen aufsuchen. Da sind E-mails und "helplines" doch viel effectiver sich den laestigen Kunden von hals zu halten.
Objectives 03.07.2019
2. Zahlreiche Geschäfte in deutsche Innenstädten sind überflüssig
Sobald die Digital Natives das Ruder übernehmen, kann man getrost ca. 50-75% aller Läden in deutschen Innenstädten schließen. Es ist wesentlich komfortabler, die meisten Dinge von zu Hause auf dem Sofa zu erledigen. Ich gehe eigentlich nur noch in die Innenstadt, um sich Abends zu treffen, und in Bars oder Restaurants abzuhängen. Man sollte den freigewordenen Platz nutzen, und Wohnraum für Menschen schaffen oder Parkanlagen einrichten!
Andreas P. 03.07.2019
3. Macht doch Sinn
Telekom Filialen sind genauso überflüssig wie Bankfilialen. Hier wird nur noch die ältere Klientel bedient, aber die nächsten Generationen sind bereits online aufgewachsen. Hardware bekommt man überall und Vertragsmodalitäten - wie Überweisungen bei der Bank - gehen heute online. Das ist nur ein erster Schritt.
Shantam 03.07.2019
4. Übel
Dann nur noch Warteschleifen und unverständliche Online Computer Beratung. Tarif Wirrwarr ohne Ende und keiner der es mal erklären kann. Was für eine Menschenverachtende Welt.
kay_ro 03.07.2019
5.
Ich hatte gerade wieder das Vergnügen, etwas in einem Telekom Shop erledigen zu wollen. Die Hotline hatte mir angeboten, eine SIM Karte zu schicken, oder Abholung im Laden. Also der Laden. 5 Mitarbeiter im Verkauf , 1 Mitarbeiter im technischen Support. Vor mir 2 ältere Damen mit den üblichen Problemen: Das Internet kaputt, Passwort vergessen und wo schaltet Frau das Telefon ein. Der Techniker hat das mit Geduld und sehr höflich erledigt, Kompliment. Auch mein Anliegen wurde nach ca.30 min anstandslos bearbeitet. Aber ein 2. Mal tue ich mir das nicht. Die Herrschaften vom Verkauf, auch sehr höflich, es wurde Kaffe für die Wartenden angeboten, schienen mir nicht so gefordert. Kurz um, die Omis werden durch die Schließung weiter abgehängt, der normale Kunde hat keinen Nachteil.
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