Anschuldigungen gegen Tesla-Chef Tesla-Aktie fällt nach Belästigungsvorwurf gegen Musk

Elon Musk weist Vorwürfe der sexuellen Belästigung zurück – doch die Tesla-Anleger sind bereits alarmiert. An der Wall Street fielen die Aktienkurse um acht Prozent.
Weist die Anschuldigungen zurück: Tesla-Chef Elon Musk

Weist die Anschuldigungen zurück: Tesla-Chef Elon Musk

Foto: Patrick Fallon / REUTERS

Der Technologie-Milliardär Elon Musk hat Belästigungsvorwürfe aus dem Jahr 2016 entschieden zurückgewiesen. »Diese wilden Anschuldigungen sind absolut unwahr«, schrieb Musk auf Twitter. Das US-Nachrichtenportal »Insider« hatte zuvor berichtet, dass Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX vor vier Jahren einer Flugbegleiterin, die ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen habe, in einer Stillschweige-Vereinbarung 250.000 Dollar gezahlt habe. Das Online-Magazin stützte sich dabei auf Aussagen einer Frau, die angab, eine Freundin der Flugbegleiterin zu sein.

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An der Wall Street lösten die Vorwürfe dennoch Nervosität bei den Anlegern von Tesla aus. Die Aktien des Elektroautobauers fielen um acht Prozent.

Musk sieht politisches Motiv

Dem Bericht von »Insider«  zufolge habe sich Musk während einer Massage auf einem Flug nach London im Jahr 2016 entblößt, die Flugbegleiterin berührt und angeboten, ihr ein Pferd zu kaufen, wenn sie »mehr machen« würde, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Stellungnahme der Freundin des mutmaßlichen Belästigungsopfers. Musk schrieb bei Twitter  dazu, er fordere die »Lügnerin« heraus, auch nur ein Detail wie Narben oder Tätowierungen zu beschreiben, das nicht der Öffentlichkeit bekannt sei. »Sie wird dazu nicht in der Lage sein, weil dies nie passierte.«

Musk behauptete auch , die Freundin sei eine »extrem linke Aktivistin/Schauspielerin in Los Angeles«.

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Musk bezeichnete die Anschuldigungen als politisch motiviert. »Die Angriffe gegen mich sollten durch eine politische Brille betrachtet werden – dies ist ihre (verachtenswerte) Standard-Strategie«, twitterte Musk. Er führte nicht aus, auf wen er sich bezog.

tfb/dpa/Reuters/AFP