Autobosse treffen Trump Kurse von BMW, VW und Daimler schnellen in die Höhe

Die Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA lässt den Aktienindex Dax steigen. Vor allem gefragt: Aktien von BMW, VW und Daimler - deren Chefs zu Trump reisen.
Börse in Frankfurt (Archiv)

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Foto: STAFF/ REUTERS

Sind es die zarten Entspannungssignale im Handelskonflikt zwischen den USA und China - oder doch die Erwartungen vor dem anstehenden Gespräch deutscher Autobosse im Weißen Haus?

Der deutsche Aktienindex Dax ist stark in die Woche gestartet und stieg zur Eröffnung am Montag um 2,4 Prozent auf 11.545 Punkte. Vor allem eine Branche hat den Index dabei in die Höhe getrieben: die deutsche Autoindustrie. Kurse der Aktien von VW, Daimler und BMW legten teilweise mehr als sechs Prozent zu.

Bei Verhandlungen im Umfeld des G20-Gipfels in Buenos Aires hatten die USA und China eine weitere Eskalation in ihrem Handelsstreit zunächst abgewehrt. Neue Verhandlungen würden aufgenommen, um eine Lösung zu finden, hatten beide Seiten nach dem Abendessen von Trump mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping mitgeteilt. Bei dem "Waffenstillstand" setzte US-Präsident Donald Trump der chinesischen Seite aber eine 90-tägige Frist, um geforderte Konzessionen zu machen.

Deutsche Autobosse reisen ins Weiße Haus

Trump ging auf Twitter sogar noch weiter: Der US-Präsident verkündete, China sei eingeknickt und habe zugesagt, Zölle auf US-Autos zu senken oder sogar abzuschaffen.

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Am Dienstag wiederum werden die Vorstandschefs von BMW, Daimler und VW im Weißen Haus erwartet - sofern nicht die Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Ex-Präsidenten George Bush senior die Terminpläne durcheinanderwirbeln. Trump hatte in der Vergangenheit Strafzölle gegen deutsche Importfahrzeuge in den USA angedroht.

In der EU schürt das geplante Treffen Befürchtungen, die deutschen Autobosse könnten versuchen, mit Trump eine Art "Separatfrieden" abzuschließen - ohne Absprache mit den Partnern in der EU.

beb
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