Abschuss von Kampfjet Spannungen zwischen Russland und Türkei treiben Dax ins Minus

Die Spannungen nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei machen auch die Anleger an den Börsen nervös. Der Dax schloss ebenso im Minus wie andere wichtige europäische Aktienindizes.

Frankfurter Börse (am Dienstag): Zeitweise zwei Prozent im Minus
REUTERS

Frankfurter Börse (am Dienstag): Zeitweise zwei Prozent im Minus


Zwischen den Regierungen in Moskau und Ankara herrscht nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch das Nato-Mitglied Türkei eine angespannte Stimmung. Das sorgte am Dienstag auch für Nervosität an den Aktienmärkten. In Frankfurt verlor der deutsche Leitindex Dax Chart zeigen zum Handelsschluss 1,4 Prozent im Vergleich zum Montag.

Nach dem Bekanntwerden des Abschusses waren die Aktienkurse in Frankfurt rasch gefallen, zeitweise fiel das Börsenbarometer um bis zu zwei Prozent. Selbst die Nachricht, dass die Stimmung in den deutschen Unternehmen dem neuesten Ifo-Geschäftsklimaindex zufolge außergewöhnlich gut ist, konnte den Dax nicht ins Plus verhelfen. Am Nachmittag erholten sich die Kurse aber wieder etwas.

Auch der EuroStoxx 50 Chart zeigen, der die wichtigsten börsennotierten Unternehmen der Eurozone abbildet, büßte zum Handelsschluss ein Prozent ein. In Paris verlor der CAC-40-Index Chart zeigen1,4 Prozent, in London schloss der FTSE-100 Chart zeigen mit leichteren Verlusten von 0,5 Prozent.

An der Wall Street in New York haben die Spannungen zwischen Russland und der Türkei bislang allerdings nicht zu Verlusten geführt. Der Dow-Jones-Index Chart zeigen lag am frühen Nachmittag leicht im Plus. Doch auch hier wird die politische Lage aufmerksam verfolgt. "Investoren sind besorgt, dass die Spannungen eskalieren könnten", sagte ein Anlagestratege der Nachrichtenagentur Reuters.

fdi/dpa/Reuters



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globus1 24.11.2015
1. Den Deutschen wird die Reiselust in den Mittelmeerraum noch weiter vergehen.
Ich denke mir, dass sich viele deutsche Türkeiurlauber sich das zukünftig 10-mal überlegen werden, ob sie noch in der Türkei Urlaub machen sollen. Ich würde das nicht für umsonst hinfliegen, auch nicht, wenn ich dafür bezahlt werden würde.
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