Square Twitter-Mitgründer erwägt nächsten Börsengang

Der Twitter-Börsengang steht kurz bevor, da erwägt einer der Gründer bereits einen weiteren Coup: Jack Dorsey will seinen Bezahldienst Square eventuell bereits 2014 an die Börse bringen, berichtet das "Wall Street Journal".

Square-Chef Dorsey: Er hält noch 4,9 Prozent der Twitter-Anteile
REUTERS

Square-Chef Dorsey: Er hält noch 4,9 Prozent der Twitter-Anteile


New York - Twitter-Mitgründer Jack Dorsey arbeitet offenbar bereits am nächsten Börsengang. Dorsey habe mit Banken gesprochen, um seinen Bezahldienst Square möglicherweise im kommenden Jahr an den Markt zu bringen, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eine eingeweihte Person. Bislang sei jedoch noch keine Bank beauftragt worden, und der Zeitplan könne sich auch noch ändern, heißt es einschränkend.

Square hat ein Lesegerät für Kreditkarten entwickelt, das in den Kopfhörer-Eingang von iPhones, iPads oder Android-Geräten gesteckt wird. Die Kreditkarte wird durchgezogen und die Bezahlung läuft dann über eine spezielle App. Das Lesegerät ist quadratisch - daher der Name Square. Es gibt weitere junge Firmen mit ähnlichen Konzepten.

Für Donnerstag wird zunächst aber einmal der Handelsstart von Twitter an der Börse erwartet. Dorsey hat den Kurznachrichtendienst mitgegründet und hält noch 4,9 Prozent der Anteile. Zudem steht Dorsey dem Verwaltungsrat von Twitter vor. Mit einem Preis von 26 Dollar je Aktie ging der Kurznachrichtendienst noch über die jüngst angehobene Spanne von 23 bis 25 Dollar hinaus. Damit läge der Wert des Unternehmens bei 14,4 Milliarden Dollar.

Bei Square ist Dorsey ebenfalls einer der Mitgründer und momentan der Geschäftsführer. Ein Square-Sprecher wollte sich gegenüber dem "Wall Street Journal" nicht äußern.

cte/dpa

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.