Umfrage im Netz Twitter-Nutzer haben entschieden – Elon Musk soll zehn Prozent seiner Tesla-Aktien verkaufen

Tesla-Gründer Elon Musk ließ Fans über einen milliardenschweren Teilverkauf seiner Aktien an dem E-Autokonzern abstimmen. Das Ergebnis ist eindeutig – angeblich will er sich daran halten.
Elon Musk (Archivbild): »Ich werde mich an die Ergebnisse dieser Umfrage halten, egal wie sie ausgeht«

Elon Musk (Archivbild): »Ich werde mich an die Ergebnisse dieser Umfrage halten, egal wie sie ausgeht«

Foto: Patrick Pleul / dpa

Tesla-Chef Elon Musk hat Twitter-Nutzer gefragt, ob er für höhere Steuerzahlungen ein Zehntel seines Anteils am Elektroauto-Hersteller verkaufen soll. Nun steht das Ergebnis fest: 57,9 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sich dafür ausgesprochen. Mitgemacht haben insgesamt mehr als 3.5 Millionen Menschen.

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Als Reaktion auf das Ergebnis bekräftigte Musk, dass er auf jeden Ausgang der Umfrage vorbereitet war.

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Als mit Abstand reichster Mensch der Welt sah sich der 50-Jährige zuletzt verstärkt mit Forderungen konfrontiert, mehr zur Lösung der Probleme der Welt beizutragen und mehr Steuern zu zahlen. Das Aktienpaket, das nun verkauft werden soll, ist aktuell mehr als 20 Milliarden Dollar wert.

Musk hatte am Samstag via Twitter mitgeteilt, Aktienverkäufe seien für ihn die einzige Möglichkeit, Steuern zu zahlen – da er kein Gehalt oder Bonuszahlungen bekomme. Der Wert von Musks Vermögen ist in den vergangenen Monaten zwar mit dem steten Kursanstieg der Tesla-Aktie zumindest auf dem Papier stark gewachsen. Steuern werden nach den aktuellen US-Gesetzen aber erst fällig, wenn er die Kursgewinne durch einen Verkauf einstreicht.

In den USA wird derzeit über eine Reform des Steuersystems diskutiert, die schon beim Vermögen ansetzen könnte. Musk nahm bei Twitter Bezug darauf: »Zuletzt wurden unrealisierte Gewinne oft als Weg zur Steuervermeidung bezeichnet, also schlage ich vor, zehn Prozent meiner Tesla-Aktien zu verkaufen.«

Musk machte keine Angaben dazu, wie schnell er das Aktienpaket abstoßen würde. Für Aktienverkäufe von Top-Managern gibt es in den USA oft vorher vereinbarte Zeitpläne.

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Sechs Milliarden Dollar gegen Welthunger

Zuvor hatte es einen ungewöhnlichen Austausch von Musk mit dem Chef des UN-Welternährungsprogrammes WFP, David Beasley, auf Twitter gegeben. Beasley hatte in einem CNN-Interview um sechs Milliarden US-Dollar von Superreichen bei der Versorgung von 42 Millionen Hungernden gebeten. Musk schrieb bei Twitter: »Wenn WFP in diesem Twitter-Thread genau beschreiben kann, wie 6 Milliarden Dollar den Hunger in der Welt beseitigen können, werde ich sofort Tesla-Aktien verkaufen und es tun.«

kim/dpa
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