Milliardenkauf vor Börsengang Uber expandiert in Nahost

Kurz vor dem Börsengang baut Uber sein Geschäft im Nahen Osten aus. Durch einen milliardenschweren Zukauf will der Mitfahrdienst seine Position in der stark umkämpften Region stärken.

Uber-App
AP/Richard Drew

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Der Mitfahrdienst Uber stemmt eine teure Übernahme. Für 3,1 Milliarden Dollar werde der Rivale Careem übernommen, teilte der US-Konzern mit. Die Marke Careem soll erhalten bleiben, hieß es.

Nach einer Reihe von Verkäufen im Ausland stärkt Uber damit seine Position in der stark umkämpften Region, in der viele Menschen kein eigenes Auto besitzen und deshalb auf Mitfahrdienste setzen. Der Zukauf dürfte auch ein Signal der Stärke sein - kurz vor dem geplanten Börsengang.

Es wird erwartet, dass Uber im April seinen Börsengang mit einer Roadshow einleitet. Die Marktbewertung des Unternehmens wird auf mindestens 100 Milliarden Dollar geschätzt.

An dem mit etwa zwei Milliarden Dollar bewerteten und in 98 Städten aktiven Mitfahrdienst Careem waren bislang neben dem chinesischen Mitfahrdienst Didi Chuxing und dem saudi-arabischen Investor Kingdom Holding auch Daimler beteiligt.

ssu/Reuters

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siegfried_richard_albert 26.03.2019
1. Ein Loch ist im Eimer
Wenn ein Unternehmen nach 10 Jahren immer noch Verluste in Milliarden Höhe macht, stimmt etwas nicht. Ich denke, Uber hatte in der Vergangenheit zu viele falsche Geschäftamodelle. Ein Gewinn ist auch nicht absehbar. Uber will 2019 an die Börse. Meiner Meinung nach werden davon jetzige Kapitalgeber am meisten profitieren. Wenn genügend Anleger gefunden wurden, wird Uber mindestens in Teilen Insolvenz anmelden. Und es werden dann noch andere Unternehmen mit einem hohen angeblichen Kapitalwert, aber auch regelmäßigen Verlusten, folgen. Uber ist für mich zwischenzeitlich eine Blase.
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