Reaktion auf Ukrainekrieg Obi stellt Geschäfte in Russland »endgültig« ein

Der russische Überfall auf die Ukraine widerspricht den »Grundwerten bei Obi«: Mit dieser Begründung zieht sich die Baumarktkette aus Russland zurück. Es soll ein Abschied auf Dauer sein.
Obi-Markt in Russland

Obi-Markt in Russland

Foto: Yegor Aleyev / ITAR-TASS / IMAGO

Obi schließt wegen des Ukrainekriegs auf Dauer alle seine Baumärkte in Russland. Das Unternehmen stelle seine Geschäftstätigkeit in dem Land »endgültig« ein, teilte Obi mit. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine »richtet sich gegen Freiheit und Demokratie und widerspricht damit den Grundwerten bei Obi«, hieß es zur Begründung.

Obi gehört zur Tengelmann Gruppe und betreibt nach eigenen Angaben 27 Baumärkte in Russland. Laut dem Online-Portal »Baumarktmanager« gehört Obi damit nach der Kette Leroy Merlin des französischen Mutterkonzerns Adeo zu den größten Baumarktbetreibern in Russland.

Seit Beginn des Ukrainekriegs haben zahlreiche Unternehmen aus der EU, Großbritannien und den USA ihren Rückzug aus Russland angekündigt, darunter BP, Ikea, H&M oder McDonald's.

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