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25. Juni 2019, 13:53 Uhr

Hitzewelle

Absatz an Ventilatoren steigt rasant

Elektromärkte in Deutschland verkaufen dank Hoch "Ulla" deutlich mehr Ventilatoren. Und die Temperaturen steigen weiter.

Im Lauf des Tages soll es bis zu 36 Grad warm werden. Am Mittwoch kann dem Deutschen Wetterdienst zufolge mancherorts die 40-Grad-Marke geknackt werden: Verbraucher in Deutschland kaufen angesichts dieser Hitze vermehrt Ventilatoren.

Eine Sprecherin von Media Markt und Saturn sagte: "Mit Blick auf die prognostizierten hohen Temperaturen in den kommenden Tagen gehen wir davon aus, dass das Interesse nochmals deutlich anziehen wird."

In manchen Regionen könnte laut Wetterdienst in dieser Woche ein Hitze-Rekord geknackt werden. So könnte in Frankfurt die bislang höchste im Juni gemessene Temperatur aus dem Jahr 1947 überboten werden - damals stieg das Thermometer auf 38,2 Grad.

Nur vier Prozent der Haushalte haben eine Klimaanlage

Auch bei der Supermarktkette Real stieg mit der Hitze der Ventilatoren-Verkauf in den vergangenen Tagen ebenfalls deutlich an, wie ein Sprecher mitteilte. Viele greifen bei den heißen Temperaturen von Hoch "Ulla" auch online zu. In Amazons Bestsellerliste schaffte es ein Standventilator am Montag auf Rang drei unter den meistverkauften Elektronikartikeln.

In Deutschland bleibt der Ventilator das verbreitetste Mittel gegen Hitze. Laut Media Markt und Saturn greift der Großteil der Kunden dazu. Die Zahl der Klimaanlagen sei dagegen gering. Dem Essener Wirtschaftsforschungsinstitut RWI zufolge haben nur vier Prozent der Haushalte eine Klimaanlage. Die Ökonomen prognostizieren bei erwartet steigenden Temperaturen aber einen wachsenden Stromverbrauch durch Klimageräte.

apr/dpa

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