Coronavirus Umsatz von Airbnb halbiert sich

Die eigene Wohnung zu vermieten, scheint in Corona-Zeiten nicht mehr sehr attraktiv zu sein. Laut "Handelsblatt" brechen die Erlöse der Reiseplattform regelrecht ein.
Logo von Airbnb

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Foto: Jens Kalaene/ picture alliance / dpa

Die Coronakrise trifft die Reiseplattform Airbnb hart: Daten der Analysefirma Airdna zeigen dem "Handelsblatt" zufolge  für mehrere europäische Länder einen Einbruch des Umsatzes um fast die Hälfte zwischen Mitte Februar und Mitte März.

Den Großteil des Umsatzes erhalten die Gastgeber auf der Plattform. Airbnb kassiert eine Kommission, die in der Regel zwischen 14 und 20 Prozent liegt.

Laut "Handelsblatt" lag der Umsatz in der Woche ab dem 16. Februar in Deutschland bei 31 Millionen Euro. In der Woche ab dem 15. März waren es nur noch 16 Millionen Euro.

Umsatz in Frankreich halbiert

In Frankreich, dem wichtigsten Markt für Airbnb in Europa, ging der Umsatz demnach von 120 auf 65 Millionen Euro zurück. In Italien sank er von 58 auf 31 Millionen, in Spanien von 59 auf 33 Millionen Euro.

Airbnb ist mit einer Investorenbewertung von rund 35 Milliarden US-Dollar eines der wertvollsten Start-ups der Welt. Das Unternehmen plant in diesem Jahr seinen Börsengang. Ob er wegen der Coronakrise wie geplant stattfindet, ist unklar.

ssu
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