Uniper-Rettung Mit Staatsgeld gegen den Kollaps

Weil Uniper die deutsche Gasversorgung in den Abgrund reißen könnte, rettet der Staat den Gasimporteur. Das kostet Milliarden.
Ein Podcast von Claus Hecking und Ole Reißmann
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»Sichere Energie für Deutschland und Europa – heute und morgen«, versprach der Gasimporteur Uniper noch im April in einem Werbespot. Da hatte Russland die Ukraine bereits angegriffen.

Was zuvor viele Jahre gut ging, wurde nun zum Problem: Uniper beschaffte große Mengen günstiges Gas aus Russland und verkaufte es mit Aufpreis in Deutschland weiter. Ein einträgliches Geschäft. Die Aktionäre durften sich über Ausschüttungen freuen.

In der Krise braucht Uniper nun Milliarden vom Staat. Erst in Form von Kreditlinien. Jetzt übernimmt der Bund die angeschlagene Firma gleich selbst. So wichtig ist Uniper für die Energieversorgung in Deutschland.

Die Kosten der Rettungsaktion sind immens – und anders als bei der Rettung der Lufthansa in der Coronakrise erwartet SPIEGEL-Redakteur Claus Hecking im Fall Uniper keinen späten Geldsegen für den Staat. Was es mit der Uniper-Rettung auf sich hat, hören Sie im Podcast.

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