Unternehmenshilfen in der Energiekrise Habeck fordert Lindner zum Handeln auf

»Irgendeine Zahl wird der Finanzminister in den Haushalt reinschreiben müssen«: Wirtschaftsminister Habeck drängt die Ampel zu einer schnellen Einigung auf Unternehmenshilfen. Weitere Milliarden seien nötig.
Christian Lindner und Robert Habeck: Hilfen »noch nicht etatisiert«

Christian Lindner und Robert Habeck: Hilfen »noch nicht etatisiert«

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck fordert von Ampelpartner Christian Lindner mehr Tempo bei Hilfen für Betriebe, die von der Energiekrise besonders hart getroffen werden.

»Die Industrie kann gestützt werden, auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen durch Hilfspakete«, sagte der Grünenpolitiker in einem Interview anlässlich der Klimakonferenz des SPIEGEL und der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG).

Die Hilfen des für den Mittelstand vorgesehenen Programms sollten, solange es offen ist, für alle zur Verfügung stehen, sagte Habeck. »Trotzdem muss es ja budgetiert werden. Irgendeine Zahl wird der Finanzminister in den Haushalt reinschreiben müssen. Das sind jetzt keine Millionenbeträge mehr, über die wir reden, sondern mehr Geld im Milliardenbereich – und das ist noch nicht etatisiert«, sagte er in Richtung des FDP-Chefs Lindner.

»Wir müssen uns schnell jetzt einigen«, mahnte Habeck. Als Wirtschafts- und Klimaminister sei er darauf angewiesen, dass die Unternehmen in klimaneutrale Wirtschaftsformen investieren. »Da sollten wir nicht kleckern, sondern klotzen.«

apr
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