American Airlines und US Airways US-Flugkonzerne dürfen zu weltgrößter Airline fusionieren

Die Wettbewerbshüter haben zugestimmt: American Airlines und US Airways können die weltgrößte Fluggesellschaft gründen - unter Auflagen. Sie müssen Start- und Landerechte sowie Flugsteige an Billig-Airlines abgeben.
US Airways und American Airlines: Die Konzerne dürfen fusionieren

US Airways und American Airlines: Die Konzerne dürfen fusionieren

Foto: KEVIN LAMARQUE/ REUTERS

Washington - Lange sperrten sich die US-Behörden gegen die Fusion der beiden großen Fluggesellschaften American Airlines und US Airways. Nun gaben die Wettbewerbshüter den Weg frei - nachdem die beiden Airlines, die dann zusammen den größten Flugkonzern der Welt stellen, entsprechenden Bedingungen zugestimmt hatten.

Die Fluggesellschaften müssen nun begehrte Start- und Landerechte sowie Flugsteige an wichtigen US-Flughäfen an Billig-Airlines abgeben. Dadurch wollen die Wettbewerbshüter verhindern, dass die inneramerikanischen Tickets nach dem Zusammenschluss teurer werden.

"Diese Vereinbarung garantiert, dass Flugpassagiere auf Direkt- und Anschlussflügen im ganzen Land mehr Wettbewerb sehen werden", erklärte US-Justizminister Eric Holder am Dienstag. Die Flughäfen, von denen künftig mehr Billigflieger starten sollen, sind Boston, Chicago, Dallas, Los Angeles, Miami, Ronald Reagan in Washington sowie der New Yorker Inlandsflughafen LaGuardia.

American Airlines und US Airways hatten ihren Zusammenschluss schon im Februar verkündet. Für den American-Mutterkonzern AMR   ist dies gleichzeitig der Ausweg aus der laufenden Insolvenz. Gläubiger und Aktionäre der Firmen haben dem Vorhaben zugestimmt und auch die EU-Kommission als europäische Wettbewerbsbehörde stimmte unter Bedingungen zu. Die zwei Airlines wollen die Fusion im Dezember abschließen.

mia/dpa/AFP
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