Handel in den USA Amazon kann bald Lieferungen per Drohne testen

Die Luftverkehrsbehörde macht den Weg frei: Amazon darf Paketlieferungen mit eigenen Drohnen ausprobieren. Ziel ist eine sogenannte Prime-Air-Flotte.
Amazon erprobt neue Wege der Paketzustellung

Amazon erprobt neue Wege der Paketzustellung

Foto: PASCAL ROSSIGNOL / REUTERS

Amazon will in den USA mit der testweisen Paketzustellung mithilfe seiner automatisierten Lieferdrohnen beginnen. Möglich wird dies dadurch, dass die Luftverkehrsbehörde FAA den Fluggeräten die nötige Zertifizierung erteilte, wie der Onlinehändler am Montag mitteilte. Amazon schränkte zugleich ein, dass es noch dauern werde, bis Lieferungen per Drohne regulär zum Alltag gehören.

Amazon hatte zum ersten Mal bereits im Jahr 2013 eine Lieferdrohne vorgestellt. Seitdem wurden wiederholt neue Modelle gezeigt, zuletzt im vergangenen Jahr. Diese elektrische Drohne mit sechs Rotoren kann etwa 24 Kilometer weit fliegen und bis zu 2,3 Kilogramm befördern. Dank Sensoren kann sie Hindernisse erkennen und ihnen ausweichen. Amazons Plan ist, mit der Prime-Air-Flotte Einkäufe binnen 30 Minuten zu liefern.

In den USA testet bereits auch die Google-Schwesterfirma Wind Warenlieferungen per Drohne zusammen mit der Drogeriekette Walgreens und dem Paketdienst FedEx.

ptz/dpa/AFP
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